Soziale Arbeit läuft auf Hochtouren

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Ratingen. Geht man in diesen Tagen an den Türen der Gebrauchtwaren-Kaufhäuser „Möbelkammer“ und „Rock und Rolli“ des SkF vorbei, ist dort wie überall zu lesen: Coronabedingt leider geschlossen! Doch hinter den geschlossenen Türen läuft die soziale Arbeit auf Hochtouren. Denn die Mitarbeiter in den Beschäftigungsprojekten brauchen auch weiterhin Kontakt und Unterstützung.

Für die Teilnehmer ist die Arbeit zur Strukturierung ihres Alltags und für die sozialen Kontakte wichtig. So kann der psychischen Belastung aus Einsamkeit, Sucht und Ziellosigkeit entgegengewirkt werden. „Für die Stabilität dieser Menschen ist unsere soziale Arbeit absolut wichtig,“ berichtet Melanie Lochte, Sozialarbeiterin der Möbelkammer. (Foto).

In den Kaufhäusern geht es von Beginn an um mehr als nur den Verkauf von Textilien und Möbeln. Hier stehen langzeitarbeitslose Menschen im Mittelpunkt. Sie erhalten Unterstützung, um wieder auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen und somit einen wichtigen Teil gesellschaftlicher Teilhabe zurück zu erlangen. Nun sollen auch die Teilnehmer an den Beschäftigungsprojekten wegen Corona zu Hause bleiben. Empfiehlt das Jobcenter Mettmann.

„Ohne die Tätigkeit und Begleitung in den Beschäftigungsprojekten fällt es den meisten nun noch schwerer. Deswegen halten wir jeden Tag telefonischen Kontakt mit unseren Teilnehmern und erkundigen uns, wie es geht und bieten weiterhin bei Bedarf auch persönliche Hilfestellungen und Betreuung an“, erläutert Wiebke Leineweber, Fachdienstleiterin des Gebrauchtwaren-Bekleidungskaufhauses Rock und Rolli.

Foto: privat

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