Sonntagsfrage: SPD legt zu

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Köln. Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, geben 36 Prozent der wahlberechtigten Bundesbürger und Bundesbürgerinnen an, CDU/CSU zu wählen. Das sind genauso viele wie im Vormonat. Die SPD hingegen kann im Vergleich zur Sonntagsfrage im Juli 2020 um zwei Prozentpunkte zulegen und landet bei 16 Prozent. Somit gewinnt die Große Koalition leicht. Die Grünen bleiben unverändert bei 18 Prozent. Die FDP verliert einen Prozentpunkt und landet bei 5 Prozent. Im August würden 8 Prozent die Linke wählen, wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre. Die Wahlabsicht der Deutschen in Bezug auf die AfD bleibt erneut unverändert: 11 Prozent würden die AfD wählen. Die sonstigen Parteien landen bei 6 Prozent der Wählerstimmen. Das ist das Ergebnis der aktuellen Sonntagsfrage, für die 1.611 Personen unter 2.019 wahlberechtigten Umfrageteilnehmern ihre Wahlabsicht zwischen dem 20. und 24. August abgegeben haben.

Bei der Frage, welche Koalitionen für die nächste Bundesregierung befürwortet oder abgelehnt würden, antworten 47 Prozent der Personen mit der Absicht, SPD zu wählen, eine Große Koalition aus CDU/CSU und SPD zu befürworten. 40 Prozent jener geben an, ein Bündnis aus SPD, den Grünen und der Linken zu begrüßen, 30 Prozent eine Koalition aus SPD, den Grünen und der FDP.

Knapp mehr als die Hälfte (52 Prozent) jener Befragten, die bei der kommenden Bundestagswahl die Grünen wählen würden, begrüßt ein Bündnis zwischen SPD, den Grünen und der Linken, 50 Prozent eine Koalition aus CDU/CSU und den Grünen. Drei von zehn (31 Prozent) jener mit grüner Wahlabsicht befürworten eine Koalition aus SPD, den Grünen und der FDP.

Die Nominierung von Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten der SPD befürworten 64 Prozent derjenigen, die bei der nächsten Bundestagswahl SPD wählen würden. 6 Prozent lehnen die Nominierung ab. Jeweils 24 Prozent der Befragten, die CDU/CSU oder die Grünen wählen würden, befürworten die Nominierung von Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten der SPD.

Grafik: YouGov

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