Sonderausstellung „Max Schulze“ bis 31. Januar

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Ratingen. Das Museum, Grabenstraße 21, präsentiert seit vergangenem Freitag die Sonderausstellung „Max Schulze. Der Wunsch zu entschwinden“, die bis zum 31. Januar 2021 zu sehen sein wird. Max Schulze konzipiert im Erdgeschoss eine Installation seiner Arbeiten und reagiert dabei auf die Ausstellungsräume und -architektur. Im Dialog dazu werden im Obergeschoss die Werke aus der museumseigenen Sammlung präsentiert.

Anhand der drei jüngeren Serien „Cool Mild Pure Warm (Streetfile)“, „EPS“ und „Der Wunsch zu verschwinden (Camopedia)“ stellt der Künstler seine aktuelle künstlerische Entwicklung vor. Es geht ihm um die Frage, an welchen Orten und auf welche Weise Malerei im Jahr 2020 entsteht: Wie sieht es mit der althergebrachten Kategorisierung von Farbe und Form, Figuration und Abstraktion oder Fläche und Raum aus?

Mit seiner Ausstellung markiert Schulze zudem die Geschichte des Museums Ratingen. Auf der Grundlage seiner künstlerischen Fragen und aus Künstlersicht stellt er eine Auswahl aus den Museumsbeständen zusammen. Er richtet seinen Blick auf Arbeiten des Informels und der Art Brut, die einen Schwerpunkt in der Sammlung des Museums Ratingen bilden.

Max Schulze studierte von 1999 bis 2005 freie Kunst/Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf, wo er 2004 Meisterschüler von Jörg Immendorff wurde. Er erhielt Förderungen der Kunststiftung NRW und des Landes NRW, ein Stipendium der Stiftung Kunstfonds sowie 2015 den Förderpreis für Bildende Kunst der Stadt Düsseldorf, wo er lebt und arbeitet. Seit 2019 ist er Professor für Malerei an der Universität Paderborn.

Foto: Max Schulze

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