Sonderausstellung: „Das Erbe der Zeitzeugen“

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Düsseldorf. Die Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, Mühlenstraße 29, zeigt von Dienstag, 6. Februar, bis Sonntag, 27. Mai, eine weitere Sonderausstellung: „Das Erbe der Zeitzeugen“ mit Licht-Collagen von Bernard Langerock. Die Eröffnung findet statt am Montag, 5. Februar, um 18 Uhr. Am Samstag, 17. Februar, und Sonntag, 18. Februar, jeweils um 15 Uhr finden Künstler-Führungen statt.

Die Werkserie von zwölf Erinnerungsportraits ist das Ergebnis einer intensiven Auseinandersetzung mit Zeitzeugen der nationalsozialistischen Epoche, die sich für die Mahn- und Gedenkstätte in Düsseldorf engagierten. Viele Jahre lang berichteten sie sehr eindrucksvoll und einprägsam von ihrem Schicksal als Verfolgte im Dritten Reich, und sie setzten sich sehr engagiert für die Vermittlung ihrer Erinnerungen ein.

Künstlerisch geht es um den Versuch, das „innere Bild“ der Zeitzeugen als lebendigen Prozess zu visualisieren. Erinnerungen an Personen, Situationen oder Gegenstände sind oft überlagert und kommen aus verschiedenen Zeitabschnitten des Lebens. Manche Erinnerungen sind intensiver als andere, manche sind klar, andere sind verschwommen. Es ist ein Prozess, der auch am menschlichen Körper und seinen Fähigkeiten gebunden ist. Die entstandenen Licht-Collagen simulieren den Prozess der visuellen Verarbeitung und Speicherung von Bildern im menschlichen Gehirn.

Die Mahn- und Gedenkstätte ist sonntags und dienstags bis freitags von 11 bis 17 Uhr und samstags von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Archivfoto: Michael Baaske

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