Sommer 2003 bleibt Spitzenreiter

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Ratingen. Der meteorologische Sommer mit den Monaten Juni bis August ist vorbei. Klaus Mönch präsentiert die Wetterdaten. Es war sehr heiß 2018, aber letztlich hatte der Rekordsommer 2003 bei der Temperatur doch eindeutig die Nase vorne, so das kurze Fazit des städtischen „Wetterfrosches“.

2003 gab es 62 Sommertage (mehr als 25 Grad Celsius), 26 Hitzetage (mehr als 30 Grad) und sieben Wüstentage (über 35 Grad). Zudem gab es zehn Tropennächte, in denen die Temperatur nicht unter 20 Grad fällt. Im Vergleich dazu die Zahlen 2018: Es gab 58 Sommer-, 19 Hitze- und fünf Wüstentage sowie vier Tropennächte.

Die Sommertemperatur betrug im Juni, Juli und August 2003 zusammengezählt 64,43 Grad, dieses Jahr waren es 62,91 Grad. Aber seit Beginn der Ratinger Messungen ab April 1993 waren es die beiden bisher höchsten Sommerwerte. Der langjährige Durchschnitt beträgt übrigens  56,77 Grad.

Die bisher höchste Temperatur (39,5 Grad) wurde am 8. August 2003 gemessen. Dieses Jahr waren es am 26. Juli „nur“ 37,6 Grad.  

Beim Niederschlag ist allerdings 2018 der Gewinner. Im Juni bis August gab es nur 123,5 Liter pro Quadratmeter. Mit 8,9 Litern war es der trockenste Juli seit 25 Jahren. 2003 regnete es in den Sommermonaten 154,2 Liter pro Quadratmeter.

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