SkF zieht positive Bilanz

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Ratingen. Vor rund zwei Wochen rief der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) dazu auf, haltbare Lebensmittel zu spenden. Damit reagierte der SkF auf eine durch Hamsterkäufe und die Schließung der Tafel entstandene Versorgungslücke. Nun kann eine erste positive Bilanz gezogen werden.

Durch zahlreiche Spenden von Ratinger Privatleuten, der Unterstützung des Vereins Ratingen nachhaltig, des Unverpackt Ladens, von foodsharing Deutschland, der Stiftung ‚We kick Corona‘, des Alevitischen Kulturvereins und Spenden der Mitarbeiter des REWE-Marktes Oberstraße werden zurzeit wöchentlich 51 Haushalte versorgt. Besonders hervorzuheben ist auch die Lebensmittelspende, für die eine ganze Nachbarschaft ihre Einkäufe zusammengelegt hat. So konnten auch die städtischen „Obdächer“ mit 50 Lebensmitteltüten beliefert werden. Auch der Eishockey Verein Ratinger Ice Aliens hat die Lebensmittelspendenaktion des SkF bereits unterstützt. Zusätzlich zu den Sachspenden kam das Angebot des Ristorante L’Olivo (vermittelt von Hannelore Becker), kostenfrei etwa 20 Mahlzeiten täglich für Personen in den Notunterkünften zu kochen. Einzelpersonen werden außerdem mit Mahlzeiten aus dem Europäischen Hof versorgt, die Heinz Hülshoff dort für sie kocht.

SkF-Vorstandsvorsitzende Natalie Rebs freut sich über die zahlreichen und vielfältigen Spenden und bedankt sich herzlich bei allen Spendern.„Darüber freuen wir uns natürlich sehr! Es wäre schön, wenn noch viele weitere Personen und Vereine nachziehen würden. Wir sind auf viele weitere Spenden angewiesen. Die Nachfrage steigt ständig!“

Bisher könne man nur die Klientinnen des SkF mit gepackten Tüten versorgen und müsse Anfragen darüber hinaus vertrösten. Wer haltbare, originalverpackte Lebensmittel spenden möchte, kann sich beim SkF melden, Telefon 02102/7116 401. Nach einer Terminvereinbarung werden die Lebensmittel direkt bei den Spendern zuhause abgeholt. Je nach Haushaltsgröße der Empfänger werden entsprechende Tüten gepackt und wöchentlich zu den Klienten nach Hause geliefert. So werden die Kontaktbeschränkungen und Hygieneregeln eingehalten. Benötigt werden vor allem löslicher Kaffee, H-Milch, Marmelade, Konserven, Fertiggerichte, Cornflakes, Duschgel, Zahnpasta und Toilettenpapier.

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