Sinfoniekonzert: Essener Philharmoniker mit Daniel Hope

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Essen. Am Donnerstag und Freitag, 17. und 18. Mai, jeweils um 20 Uhr gestaltet Violinist Daniel Hope im zehnten Sinfoniekonzert der Essener Philharmoniker gemeinsam mit dem Orchester unter der Leitung des amerikanischen Dirigenten John Axelrod ein bemerkenswertes Programm in der Philharmonie Essen. Karten kosten zwischen 17 und 41 Euro. 

Unter dem Titel „Hollywood“ geht es auf eine musikalische Reise zum Broadway und eben nach Hollywood. Für die dramatische Liebesgeschichte um Scarlett O’Hara und Rhett Butler in „Vom Winde verweht“ schrieb Max Steiner im amerikanischen Exil die Musik. Auch der Ungar Miklós Rózsa emigrierte in die USA. Er selbst ist vielleicht eher unbekannt, Hitchcocks „Spellbound“ („Ich kämpfe um dich“) hingegen nicht, für die Rózsa die oscarprämierte Filmmusik komponierte.

Erich Wolfgang Korngolds Violinkonzert atmet einerseits die Luft der „seriösen“ Wiener Jahre, ist andererseits gewürzt mit eigenen Filmmusikzitaten aus den USA. „On the Waterfront“ („Die Faust im Nacken“) ist Leonard Bernsteins einzige explizit für das Kino geschriebene Musik. Im Hafenarbeitermilieu angesiedelt, changiert der Filmklassiker von Elia Kazan zwischen sozialer Anspannung und brutaler Leidenschaft. Kurt Weills Suite für Violine und Orchester verbindet Lieder seiner deutschen Opern mit Songs seiner amerikanischen Musicals – sie wurde 2014 für Daniel Hope arrangiert.

In der Konzertpause sind Auszüge aus dem preisgekrönten Dokumentarfilm „Leonard Bernstein: Reflections“ des amerikanischen Filmemachers Peter Rosen aus dem Jahr 1978 im RWE Pavillon zu sehen. Der Eintritt hierzu ist frei.

Daniel Hope (Foto: Sven Lorenz)

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