Siebenjähriger bleibt unter Toilettentrennwand stecken

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Angermund. Bei dem Versuch unter einer Toilettentrennwand durchzukriechen blieb ein siebenjähriger Junge stecken. Mit einer Säge konnte die Feuerwehr das Kind befreien und nach einer medizinischen Untersuchung durch den Notarzt unverletzt an den Vater übergeben.

Am frühen Mittwoch Nachmittag, 24. Juni, erhielt die Feuerwehr Düsseldorf einen Notruf aus einer Schule am Litzgraben. Auf der Jungentoilette war ein Schüler zwischen dem Boden und einer Toilettentrennwand hängen geblieben und konnte nicht befreit werden. Als wenige Minuten später die ersten Einsatzkräfte des Rettungswagens aus Kaiserswerth und der Freiwilligen Feuerwehr Angermund eintrafen, begannen die Notfallsanitäter mit einer ersten medizinischen Untersuchung des Kindes. Gleichzeitig versuchten die Feuerwehrleute, die Toilettentrennwand über dem Kind zu entfernen.

Der SiebenJährige steckte mittig mit der Hüfte zwischen dem Fliesenboden und der Trennwand fest. Um das Kind aus seiner misslichen Lage zu befreien ließ der Einsatzleiter mit einer akkubetriebenen Säge ein Loch in den hinteren Teil der Trennwand schneiden. So konnte der Junge aus der Notsituation befreit und dem Notarzt übergeben werden.

Nach einer medizinischen Untersuchung übernahm der Vater sein Kind. Ein Transport in das Krankenhaus war nicht notwendig. Für die 18 Einsatzkräfte der Feuerwachen Flughafenstraße, der Freiwilligen Feuerwehr Angermund und dem Rettungsdienst war der Einsatz nach rund 30 Minuten beendet.

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