SG Ratingen: Meisterschaft verspielt

Werbung

Ratingen. Nach einer Reihe siegreicher Spiele erwischt es die SG Ratingen am Samstagabend nun doch wieder. Gegen den TuS Opladen kassieren die Handballer nach einer durchwachsenen Leistung eine verdiente Niederlage (26:28). Der Traum von der Meisterschaft ist endgültig ausgeträumt. Den enttäuschenden Abend komplettieren die Verletzungen von Ace Jonovski und Marcel Müller.

Die Löwen müssen sich aus dem Meisterschaftrennen verabschieden. Durch ihre Niederlage und dem gleichzeitigen Sieg des Tabellenführers Langenfeld ist nun auch rechnerisch nichts mehr möglich. Bei dem Heimauftritt gegen Opladen führte eine durchwachsene Leistung zu der 26:28-Niederlage. Gerade in der ersten Halbzeit übertrug sich die Unsicherheit des Schiedsrichtergespanns auf die Partie, mit der der Gast schlicht besser zurechtkam als die Dumeklemmer.

Dabei startete die SG vielversprechend, legte bis zum 6:4 (13.) und 8:6 (16.) vor. Einen mitentscheidenden Knick im Spiel des Rudels brachte die Verletzung von Abwehrspezialist Ace Jonovski. Nach einem Zweikampf ging nichts mehr für den Turm im Löwenspiel, eine schwere Muskelverletzung im Brustbereich wird befürchtet. Der TuS nutzte die Schwächephase und wendete mit sechs Treffern in Folge das Blatt, da halfen auch zwei Auszeiten Khans zunächst wenig.

Doch das Rudel biss sich wieder heran, beim 11:13 (26.) durch Carsten Jacobs schien es wieder in der Spur zu sein. Doch es kam anders in einer äußerst turbulenten Schlussphase der ersten Halbzeit. Vermeintliche Fehlentscheidungen der Unparteiischen brachten nicht nur das Ratinger Publikum auf die Palme, sondern weckten auch den Unmut Khans. Der kassierte zunächst eine Zeitstrafe, ehe er nach einer weiteren strittigen Aktion ohne große Vorankündigung direkt rot sah.

Es hätte schon hier eine Vorentscheidung fallen können, doch die SG bewies Charakter. Nach dem Wiederanpfiff dauerte es keine fünf Minuten, ehe sie beim 15:16 wieder in Schlagdistanz war. Es entwickelte sich ein Kampf auf Augenhöhe, doch der entscheidende psychologische Vorteil in Gestalt einer eigenen Führung sollte nicht auf Seiten des Rudels stehen. Letztmals bei Jäckels 23:23 (53.) war ein Gleichstand geschafft, doch die folgenden drei Gästetore auf 23:26 (56.) waren vorentscheidend. Näher als zum finalen 26:28 kamen die Löwen nicht mehr heran.

Foto: Leuchtkraft

Werbung

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.