SG Ratingen: Achter Sieg in Folge

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Ratingen. Die Löwen setzen ihre beeindruckende Serie fort. Im achten Rückrundenspiel feiert die SG Ratingen den achten Sieg (36:26). Durchaus verdient, denn von Beginn an macht der Handballdrittligist klar, dass er Ausfälle kompensieren kann. Die Ratinger haben in den letzten Wochen viel Selbstvertrauen gewonnen.

Die Zweitvertretung des TuSEM Essen musste mit einem ordentlich zurechtgestutzten Kader in Ratingen antreten. Die A-Jugendlichen kämpften in Minden um Bundesligapunkte, zudem war Pasqual Tovornik mit einer Sperre aus dem letzten Spiel zum Zusehen gezwungen. Neun Feldspieler sollten es also den Dumeklemmern so schwer wie möglich machen. Doch weil diese die Situation mit dem nötigen Ernst angingen und sich vor allem auf die eigene Leistung konzentrierten, gingen sie gleich von Beginn an vorne weg.

Carsten Jacobs, Dominik Jung, Christian Mergner und Timo Worm, jeder für sich ein Sinnbild der aufsteigenden Formkurve der Rückrunde, besorgten schnell eine beruhigende 4:0-Führung. Der TuSEM konnte nur hinterherlaufen, das zwischenzeitliche 7:4 schraubte Dominik Jung mit einem Hattrick auf 10:4. Die Löwen zeigten sich trotz der Gegenwehr des Gegners unerbittlich. Über 12:7 (18.) und 15:10 (23.) blieb der Abstand konstant, ehe ein echtes Offensivspektakel beim 21:14 in die wohlverdiente Pause ging.

Im zweiten Durchgang hielten die Löwen das Tempo hoch, ein munteres Spielchen entwickelte sich. Es hätte ein entspannter Abend werden können für Khan, doch als der TuSEM aus dem 30:22 (51.) binnen zwei Minuten das 30:25 machte, sah sich der Rudel-Coach zum Handeln gezwungen. Es missfiel ihm, wie in dieser Phase seine Mannschaft in Sachen Chancenverwertung allzu fahrlässig handelte. Seinen Unmut spürten die Spieler in einer Auszeit. Die Löwen berappelten sich nach diesem Weckruf noch einmal und zeigten, dass wenige Prozentpunkte Einsatz einen Unterschied von immenser Spannweite haben können. Nur noch einmal musste der nach seiner Einwechslung bestens aufgelegte David Ferne hinter sich greifen, auf der Gegenseite ließ das Rudel es noch ganze sechs Mal klingeln. Den Deckel drauf machte Lars Jäckel mit seinem dritten Tor zum 36:26.

Aufstellung SG: Schmidt, Ferne – Funke (3), Jung (6), Jacobs (9), Müller (3), Maesch, Nitzschmann (5/2), Mergner (3), Jäckel (3), Worm (2)

Foto: Leuchtkraft

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