Seghers und Wolf – eine Freundschaft in der DDR

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Düsseldorf. Die Zentralbibliothek, Bertha-von-Suttner-Platz 1, lädt am Mittwoch, 27. November, 20 Uhr zu einer kommentierten Lesung mit Katja Schlenker und Professor Winfrid Halder von der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus ein. Die Veranstaltung steht unter der Überschrift „Was erzählbar ist, ist überwunden?“ und beleuchtet die Freundschaft zwischen Anna Seghers und Christa Wolf. Die Lesung findet in Kooperation mit der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Anna Seghers zählt zu den Autorinnen, die nach dem Zweiten Weltkrieg aus dem Exil bewusst für den Aufbau eines sozialistischen Staates in die DDR zurückkehrte, Christa Wolf erlebte das „Dritte Reich“ als sehr junges Mädchen. Beide gehören heute zu den wichtigsten Schriftstellerinnen der DDR. Als ihre – bis zu Anna Seghers Tod währende – enge und durchaus spannungsreiche Freundschaft begann, war Anna Seghers durch ihren Roman „Das siebte Kreuz“ bereits weltbekannt. Essays von Christa Wolf über Anna Seghers, sowie veröffentlichte Korrespondenzen und Gespräche zwischen beiden Autorinnen spiegeln die generationsspezifischen Ansichten und die jeweils eigenwilligen Porträts der beiden Autorinnen.

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