Schwerer Unfall auf A3

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Ratingen/Duisburg. Am frühen Donnerstag Nachmittag wurde die Feuerwehr Ratingen zu einem schweren Verkehrsunfall auf die A3 alarmiert. Nach einem Zusammenstoß zwischen mehreren Lastwagen und einem Auto sollten mehrere Personen verletzt und der Fahrer eines der Lastwagen im Fahrzeug eingeklemmt sein.

Da alle drei Fahrstreifen betroffen waren, hatte sich im beginnenden Feierabendverkehr bereits ein langer Rückstau gebildet. Die Unfallstelle befand sich in einer Baustelle. Die Einsatzfahrzeuge konnten aber den gesperrten Fahrbahnteil für die Anfahrt und Aufstellung nutzen.

Entgegen den ersten Notfallmeldungen stellte sich rasch heraus, dass keiner der Fahrer eingeklemmt war. Die Kräfte der Feuerwehr unterstützten den Rettungsdienst bei der Versorgung der beiden Verletzten und der Betreuung von drei betroffenen Personen. Auslaufende Betriebsstoffe wurden mit Bindemittel abgestreut.

Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr, die Löschzüge Breitscheid und Mitte der Freiwilligen Feuerwehr und der Rettungsdienst Ratingen/Heiligenhaus.

Die Ratinger Feuerwehr war zu dem Unfall gefahren, weil die Einsatzstelle zwischen dem Breitscheider Kreuz und der Anschlussstelle Wedau sein sollte. Obwohl der Unfall zwischen Wedau und Kreuz Kaiserberg und damit in der Zuständigkeit der Feuerwehr Duisburg war, setzten die Ratinger Kräfte ihre Anfahrt zur Unfallstelle fort und leiteten die ersten Maßnahmen ein. Da die Unfallfolgen weit weniger gravierend waren, als ursprünglich gemeldet, mussten die später alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr Duisburg nach dem Erreichen der Einsatzstelle nicht mehr tätig werden.

Foto: Feuerwehr

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