„Schwarz-Helle Nacht“

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Düsseldorf. Am 9. und 10. November 1938 fanden in Düsseldorf rund 460 Überfälle auf jüdische Bürger statt. Diese landesweit geplanten Aktionen gingen als Reichspogromnacht in die Geschichte ein. In einer „szenischen Installation“ in der Mahn- und Gedenkstätte, Mühlenstraße 29, nähern sich die Schauspieler des Kollektivs „Pièrre.Vers“ am Sonntag, 24. Februar, 16 Uhr den Ereignissen dieser Nacht an. Auf der Grundlage von Zeitzeugenberichten aus den Archiven der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf werden die Vorkommnisse in der Art eines Prozesses verhandelt. Im Anschluss daran erläutert Hildegard Jakobs in einem Vortrag den historischen Kontext der Ereignisse. Der Eintritt ist frei.

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