Schützenfest: Zapfenstreich ohne Regen

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Lintorf. Das Platzkonzert mit Großem Zapfenstreich fand in diesem Jahr ohne Regen statt. „Das schöne Wetter an diesem Abend verdanken wir zwei Aktionen“, sagt Andreas Preuß, Chef der St. Sebastianus Schützenbruderschaft 1464, vor Beginn des Konzertes mit dem Tambourcorps Lintorf, dem Tambourcorps Ratingen und dem Musikvereinstein. Die Lintorfer Schützen hätten mit Gießkannen beim Ratinger Schützenfest für Regen gesorgt. An diesem Samstagabend revanchierten sich die Ratinger Schützen angeführt von Schützenchef Gero Keusen. Sie brachten die Sonne, in Form von Laternen, nach Lintorf. „Herzlichen Dank für eure Hilfe“, bedankte sich Andreas Preuß.

Begonnen hatte der Abend mit dem Festgottesdienst in St. Anna. Auch Pfarrer Benedikt Zervosen, Präses der Bruderschaft, erinnerte in seiner Predigt an den denkwürdigen Zapfenstreich vor genau einem Jahr, als Musiker und Publikum vor einem Wolkenbruch in die Annakirche flüchteten. Das sei ein wundervolles Erlebnis gewesen und hoffentlich auch ein einmaliges.

Beim anschließenden Totengedenken am Ehrenmal auf der Drupnas erinnerte Schützenchef Preuß daran, dass die Stärke der Bruderschaft in der funktionierenden Gemeinschaft ihrer Schützen begründet sei. „Gemeinsam sind wir stark, gemeinsam blicken wir in eine gute Zukunft“, gab er den Schützen mit auf dem Weg.

Viele Lintorfer kamen dann zum Platzkonzert auf dem Marktplatz. Begeistert klatschten sie den Tambourcorps Lintorf und Ratingen und dem Musikverein Stein Beifall. Laut sangen am Ende des Platzkonzertes alle das Deutschlandlied.

Der Schützenfestsamstag klang mit Tanz im Schützenzelt aus. Zuvor bestaunten die Kirmes- und Zeltbesucher aber noch das traditionelle Großfeuerwerk, das über dem Festplatz abgebrannt wurde.

 

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