Schützenchef wird in die Wüste geschickt

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Lintorf. Schützenchef Andreas Preuß wird Regenbeauftragter der Weltwetter-Organisation (WWO). Das teilte jetzt die UNO in New York mit. Noch in dieser Woche soll Preuß zunächst in die Sahelzone südlich der Sahara fliegen und dort für Regen sorgen. Danach sind weitere Stationen geplant in der Kalahari in Nambia, in der Wüste Gobi in China und der Mongolei und schließlich in der Atacama in Chile. Die WWO ist wegen der vielen Berichte von verregneten Veranstaltungen in Lintorf und Umgebung auf den Chef der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Lintorf aufmerksam geworden.

„Immer wieder fiel der Name Preuß, wenn von heftigen, langanhaltenden Regenfällen die Rede war“, so ein offizieller Sprecher der WWO gegenüber dieser Zeitung. Die in Bonn ansässige Unterorganisation der UNO hofft, dass der Schützenchef in den trockenen Gebieten der Welt ähnliche Qualitäten aufweist wie in seiner Heimat.

Andreas Preuß weist einen solchen Zusammenhang jedoch weit von sich, will der WWO aber trotzdem den Gefallen tun und in die Sahelzone fliegen. Als Regenbeauftragter ist er ehrenamtlich unterwegs. Natürlich werden die Reisen bezahlt. „Allerdings hat mir die WWO hoch und heilig versprochen über Schützenfest einen Sonnenbeauftragten nach Lintorf zu schicken“, so Preuß. Der soll angeblich aus dem Sonnenstaat Kalifornien kommen.

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