Schützen wandern auf dem Neanderlandsteig

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Lintorf. „Ohne das Schild wüsste ich nicht, dass hier die Düssel entspringt“, stellte Schützenchef Andreas Preuß fest. Eigentlich keine Überraschung, denn Wasser floss aus der in Steine gefassten Quelle nicht. So hielten sich die Lintorfer Wanderer am Tag der Deutschen Einheit auch nicht lange an der Düsselquelle auf, sondern folgten weiter dem Neanderlandsteig Richtung Neviges.

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Am Morgen waren die Mitglieder und Freunde der St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Lintorf 1464 am alten Rathaus zur Wanderung auf dem Neanderlandsteig aufgebrochen. Mit Bus und S-Bahn ging es bis Wülfrath-Aprath. Kaum aus der Bahn ausgestiegen, blinkte den Wanderern auch schon das erste Hinweisschild entgegen. „Der Wanderweg ist wirklich gut ausgeschildert“, muss der Schützenchef zugeben. Verlaufen kann man sich nicht.

Die Lintorfer hatten sich ein kurze, aber durchaus reizvolle Etappe ausgesucht. Auf der gut elf Kilomter langen Strecke bis Neviges beträgt die Höhendifferenz immerhin 251 Meter. Für Lintorfer Schützen fast schon richtige Berge. Durch die vom Kalkabbau geprägte Region geht es auf und ab, hinauf zu einem der höchsten Punkte des gesamten Neanderlandsteigs. Es geht vorbei an der Düsselquelle zur ehemaligen Burg Hardenberg bis zum Mariendom in Neviges.

Nur wenige andere Wanderer waren am Feiertag unterwegs, obwohl das Wetter ideal zum Wandern war. „Vermutlich wussten alle anderen, dass in Neviges fast alle Gaststätten am Feiertag geschlossen haben“, meint Andreas Preuß. Doch für eine Rast reichte es, bevor es mit Bus und Bahn wieder nach Lintorf ging.

Es war die zweite Etappe des Neanderlandsteigs, die die Schützen gemacht haben. Im vergangenen Jahr wanderten sie von Selbeck bis nach Volkardey. Die Teilnehmer waren sich einig, dass spätestens im Frühjahr die dritte Etappe folgen soll.

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