Schüler lernen Umgang mit Trinkwasser

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Ratingen. Nach 30 Doppelstunden an 13 Schulen haben die Stadtwerke Ratingen das Projekt „Umweltunterricht für Grundschüler 2018“ erfolgreich beendet. Das Fazit: Nie war das Lernprojekt zum Klimaschutz gefragter als heute. „Um die Kinder frühzeitig für den verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen zu sensibilisieren, bieten wir an den lokalen Grundschulen seit Jahren kostenlose Unterrichtseinheiten an“, sagt Stadtwerke-Vertriebsleiter Frank Schlosser. „Aber so viele Anmeldungen wie in diesem Jahr, hatten wir noch nie.“

Mit Unterstützung der Deutschen Umwelt Aktion (DUA) hat der Energieversorger 2018 mehr als 680 Kindern beigebracht, wo ihr Trinkwasser herkommt. Spielerisch und mit anschaulichen Experimenten lernten die Grundschüler dabei vor allem eines: Genau wie Strom und Erdgas ist auch Wasser ein wertvolles Gut, mit dem wir verantwortungsvoll umgehen müssen.

„Eine simple, aber enorm wichtige Botschaft“, sagt Frank Schlosser. Schon heute würden die Kinder Hitzewellen, Starkregen, schneearme Winter und andere Auswirkungen des globalen Klimawandels selbst miterleben. „Wir merken, dass jetzt immer mehr Ratingern wirklich bewusst wird, dass jeder von uns seinen Alltag schnellstmöglich klimafreundlicher gestalten muss, wenn wir diese Entwicklung aufhalten wollen.“ Dieses Umdenken erkläre auch das wachsende Interesse am Umweltunterricht. Schulen, Lehrer und Eltern wüssten, dass die Grundlagen für einen klimafreundlichen Lebensstil schon im frühen Kindesalter vermittelt werden müssten.

Nach der Rekordbeteiligung 2018 bieten die Stadtwerke ihre klimapädagogischen Unterrichtsstunden auch im nächsten Jahr wieder an. Die Planungen dafür laufen bereits. In den kommenden Wochen werden alle Ratinger Grundschulen per Post eingeladen, kostenlos an dem Lernprojekt teilzunehmen.

Foto: Stadtwerke Ratingen

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