Schräge Weihnachten im Ratinger Tragödchen

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Ratingen. Am Donnerstag, 12. Dezember, 20 Uhr steigt die besondere Weihnachtsfeier im Ratinger Tragödchen im Buch-Café Peter und Paula, Grütstraße 3-7. Mit dabei ist das komplette Musikdirektoren-Ensemble. Sie widmen sich der etwas schräg „übersetzten“ Weihnachtsgeschichte von Thommie Bayer, dem kleinen Weihnachtsbuch von Hanns Dieter Hüsch und einer Fassung von Richard Wagners „Tannhäuser“.

Nicola Hausmann und Lotta Schultz interpretieren die allerschönsten Lindenberg-Songs neu, Gesangsdirektor Marcel Planz brilliert mit diversen weihnachtlichen Rock-Klassikern (Knockin on Heavens Door,  Highway to Hell, Hot Love, You can leave your hat on u.a.) und Tragödchen-Direktor Bernhard Schultz präsentiert mehr oder weniger tragische Übersetzungen englischer Pop-Songs. Eine wahrlich weihnachtliche Prüfung für die Band mit Stephan Wipf (Gitarre), Olaf Buttler (Bass), Jody Martin (Trömmelchen) und Bernhard Schultz (Geige, Klavier, Gitarre).

Warum macht das Tragödchen das alles? „Damit die kleinen Kinder große Augen machen, und ihre Träume in Erfüllung gehen, und wenn sie staunen und verlegen lachen, dann möchte man am liebsten ganz im Dunkeln stehen. Dann glaubt man wieder an ein Wunder und träumt sich selbst ein Stück zurück und freut sich wie die kleinen Kinder auf diesen großen Augenblick.“ Frohe Weihnacht, Hanns Dieter Hüsch.

In Thommie Bayers schrägem Weihnachtsbuch „Die frohe Botschaft abgestaubt“ haben Josef und Maria ein Problem. Maria druckst herum. Josef lässt nicht locker und er will wissen, was los ist mit seiner Süßen. Nachdem er versprochen hat, nicht sauer zu sein, rückt sie endlich raus mit dem, was ihr unter dem Herzen liegt: Sie sei nämlich schwanger, habe aber überhaupt nichts gemacht. Das Tagödchen-Publikum darf gespannt sein, wie Josef auf diese Offenbarung reagiert.

Foto: privat

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