Schauspielhaus: „The Future of Verletzlichkeit“

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Düsseldorf. Alle reden über Pandemie, wir auch! Leider erzählt das Virus keine Geschichten. Doch da Menschen nicht ohne Narrative auskommen, stricken wir Erzählungen um die Ausnahmesituation mit neuen Bösewichten und neuen Helden. Elisabeth Bronfen wirft am Sonntag, 3. April, 11 Uhr im Schauspielhaus, Kleines Haus, Gustaf-Gründgens-Platz 1, im Gespräch mit Mithu Sanyal einen kulturwissenschaftlichen Blick auf Pandemien und ihre Auswirkungen, auf Katastrophenfilme und Pesterzählungen. Und zeigt uns, dass wir daraus eine Menge lernen können über den Umgang mit der Bedrohung und die Verlockung, Sündenböcke zu finden. Ein Gespräch über Risiko und Souveränität und darüber, dass das, was uns menschlich macht, in letzter Instanz unsere Verletzlichkeit ist.

Elisabeth Bronfen ist Kultur- und Literaturwissenschaftlerin sowie Buchautorin; sie lehrt als Professorin Anglistik am Englischen Seminar der Universität Zürich und ist Global Distinguished Professor an der New York University. Bronfen hat zahlreiche Aufsätze in den Bereichen Gender Studies, Psychoanalyse, der Literatur-, Film- und Kulturwissenschaften sowie einige viel beachtete Bücher veröffentlicht, zuletzt erschien »Angesteckt. Zeitgemäßes über Pandemie und Kultur«.

Im März 2022 startete im D’haus eine neue Gesprächsreihe, kuratiert von der Kulturwissenschaftlerin und Schriftstellerin Mithu Sanyal.

Schauspielhaus (Foto: David Young)