Schauspielhaus nimmt Probenbetrieb auf

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Düsseldorf. Behutsam und mit den gebotenen Sicherheitsvorkehrungen haben Schauspielhaus und Junges Schauspiel in der vergangenen Woche den Probenbetrieb wieder aufgenommen. Mit dem Land Nordrhein-Westfalen und der Landeshauptstadt Düsseldorf ist ein vorsichtiger Spielzeitstart im September vereinbart.

„Diesen wollen wir gut vorbereiten, um unser Publikum und unsere Mitarbeiter schützen zu können“, heißt es in einer Pressemitteilung des Schauspielhauses.

Angesichts der Coronaepidemie gibt es keinen Jahresspielplan. Die Macher der Häuser beschränken sich auf die absehbare Planung von September bis Dezember. Sowohl auf und hinter der Bühne als auch im Zuschauerraum werden die derzeit bestehenden Hygienevorgaben gelten, zu denen die Mindestabstandsregelung von 1,50 Meter zählt.

Am 3. September wird die Saison im Großen Haus mit der Uraufführung Hyper Real der Regisseurin und Choreografin Constanza Macras. eröffnet Mit einem Ensemble aus Schauspielern und Tänzern erarbeitet sie einen Abend, den sie als „dystopische Science-Fiction-Komödie“ bezeichnet. Jan Philipp Gloger schließt sich am 5. September mit einem theatralen Rundgang durch das Haus an und befragt Figuren der Literatur zu Einsamkeit und Isolation.

Das Junge Schauspiel zeigt zum Spielzeitstart in der Münsterstraße am 6. September die Deutsche Erstaufführung der kanadischen Komödie „Das Gewicht der Ameisen“ von David Paquet für alle ab zwölf Jahren in der Regie von Christof Seeger-Zurmühlen.

Die Bürgerbühne hält in Zeiten von Corona und sozialer Distanz mit digitalen Klubs und weiteren Formaten Kontakt zu den Menschen in Düsseldorf. Regisseur Martin Grünheit erforscht mit Mitspielern Möglichkeiten künstlicher Intelligenz und wird die Inszenierung Regie: KI präsentieren.

Gespielt wird auf den großen Bühnen im Schauspielhaus und im Jungen Schauspiel in der Münsterstraße. Wann der Kartenvorverkauf beginnen kann, wird noch bekannt gegeben.

Foto: Sebastian Hoppe

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