RWL will Mädchenfußball stärken

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Lintorf. Rot-Weiß Lintorf (RWL) möchten den Mädchenfußball in Lintorf endlich aus seinem Dornröschenschlaf wecken. Deshalb bietet der Fußballverein jetzt zwei Gruppen für Mädchen an. Sie werden trainiert von Günter Falhs-Abels. Schirmherrin des Projektes ist die Profifußballerin Anke Preuß.

„Obwohl wir auf eine erfolgreiche Zeit zurückblicken können, ist es bei den Mädels zuletzt leider etwas still geworden“, sagt der Kinder- und Jugendtrainer Falhs-Abels. Darum hat sich der Verein in den letzten Monaten intensiv darum bemüht, neue Angebote zu schaffen.

Jetzt gehen zwei Mädchenfußball-AGs an den Start. Ein Kurs richtet sich an Mädchen der dritten und vierten Klasse. Sie trainieren mittwochs von 16:30 bis 17:30 Uhr auf dem Sportplatz an der Jahnstraße. Die Mädchen der fünften und sechsten Klasse trainieren montags von 16:30 bis 17:30 Uhr ebenfalls an der Jahnstraße.

„Das Angebot trägt dem Umstand Rechnung, dass viele Mädchen zwar eine Leidenschaft für Fußball mitbringen und gerne kicken würden, sich aber häufig nicht trauen, in reinen Jungenmannschaften mitzumischen“, so Falhs-Abels. Daher richten sich diese beiden Angebote ausschließlich an Mädchen und bieten somit die Chance, einfach einmal „reinzuschnuppern“.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wer Interesse hat, kommt einfach in passenden Sportsachen vorbei und bringt Spaß am Spielen mit. „Wir freuen uns auf Euch“. weiß Günther Falhs-Abels.

Die Schirmherrschaft über das Projekt übernimmt Anke Preuß (Foto). Sie hat als Bambini bei Rot-Weiß Lintorf mit dem Fußball begonnen. Heute ist die 28-jährige Torhüterin Profifußballerin. Mit dem FCR Duisburg (heute MSV) gewann sie die Deutsche Meisterschaft der B-Jugend und den Uefa-Pokal. Mit dem FFC Frankfurt wurde sie Champions-League-Siegerin. Sie spielte in England, unter anderem zwei Jahre beim FC Liverpool, in Schweden und in Island. Jetzt will sie mit dem SV Meppen den sofortigen Wiederaufstieg in die erste Frauenbundesliga schaffen.

Kontakt: maedchenfussball@rot-weiss-lintorf.de

Foto: John Friberg

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