RWL: C1 steigt auf in Leistungsklasse

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Lintorf. Nach dem haushohen 8:1-Auswärtssieg gegen Polizei SV Düsseldorf im ersten Spiel der Qualifikationsrunde zum Aufstieg in die Kreisleistungsklasse ging die C1 von Rot-Weiß Lintorf (RWL) mit viel Selbstvertrauen in die Partie gegen den FC Büderich. Der 2:1-Sieg bedeutet den Aufstieg in die Kreisleistungsklasse.

Im Spiel gegen Büderich drängten von Beginn an die Lintorfer ihren Gegner in dessen eigene Hälfte zurück und erspielten sich unterstützt von einem starken Rückenwind eine Menge von Großchancen. Die aber wurden leichtfertig vergeben. Gefährlich wurden die Büdericher nur bei einigen Konterangriffen, die aber auch zu keinem Torerfolg führten.

So war der Gewaltschuss des Lintorfer Linksverteidigers, der aus 20 Metern Entfernung zum 1:0 im gegnerischen Tor einschlug, eine Erlösung. Mit diesem Spielstand ging es in die Halbzeitpause.

In der zweiten Halbzeit drückten nun die Büdericher auf den Ausgleich, doch auch sie vergaben ihre Chancen. Die Partie schien entschieden, als der Büdericher Torwart mit einer roten Karte bestraft wurde, weil er als letzter Mann einen Lintorfer Konter außerhalb des Strafraums mit der Hand stoppte.

Doch wenig später erhielt auch der Lintorfer Torwart eine umstrittene rote Karte, weil er ebenfalls als letzter Mann ein Foul an einem Büdericher Stürmer beging. Lintorf jedoch hatte das Glück, dass ein gelernter Torhüter auf der Bank saß, der nun eingewechselt wurde. Doch auch er konnte den für die Büdericher verdienten Ausgleich zum 1:1 nicht verhindern.

Die zahlreichen Lintorfer Fans wären jetzt sicherlich mit einem Unentschieden als Endstand zufrieden gewesen, aber die Rotweißen legten den Schalter wieder um und erzielten im Gegenzug die 2:1-Führung. Bis zum Schluss musste noch gezittert werden, aber es fiel kein Tor mehr.

Der 2:1-Sieg bedeutet den Aufstieg in die Kreisleistungsklasse. Als man dem Trainer Janus gratulierte, sagte der nur bescheiden: „Gratuliert lieber den Jungs, die haben den Sieg wirklich gewollt!“ Glücklich spendierte er seinen „Jungs“ ein Getränk und ein Würstchen zum letztlich verdienten Sieg.

Foto: privat

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