„Run4leon“ will siebenjährigem Leon helfen

Werbung

Ratingen. Familie Döring hat große Sorgen. Am 5. Januar 2020 wandelte sich das Leben der vier Ratinger von Grund auf. An diesem Tag bekamen sie die Diagnose, dass der siebenjährige Leon einen Hirntumor hat – ein diffuses Mittelliniengliom. Dieser Tumor, so die Ärzte, sei sehr bösartig, schnell wachsend, unheilbar und inoperabel. Doch Leon möchte leben und Geld hält diese Hoffnung aufrecht. Daher hat Sportveranstaltungs-Organisator Georg Mantyk nicht lange gezögert, sein Hilfsprojekt „run4ratingen“ in „run4leon“ umgewandelt, und hofft nun, den Dörings mehr Aufmerksamkeit und auch eine Finanzspritze geben zu können. Start ist an diesem Montag, 13. Juli.

„Auf Leons Schicksal bin ich via Facebook aufmerksam geworden“, erklärt Mantyk den Hintergrund. „Man muss den Dörings definitiv helfen, alternative Behandlungsoptionen auszuloten, die Leon am Leben halten.“ Mantyk kontaktierte die Dörings, telefonierte mit Schwester Jacqueline und Papa Thomas und „run4leon“ war geboren.

Aus „run4ratingen“ wird „run4leon“

Das Ursprungsprojekt „run4ratingen“ war in der Coronakrise entstanden. Die Idee ist in aller Kürze: Alle Teilnehmer absolvieren „unter Wettkampfbedingungen“ allein eines der angebotenen Rennen und kommen letztlich in eine Gesamtwertung. Parallel will run4ratingen zur gesunden Bewegung animieren und vor allem der regionalen Wirtschaft helfen. „Run4leon“ soll nun Familie Döring helfen, und Mantyk ist guter Dinge, dass die Ratinger ein Herz für Notleidende haben.

„Wir sind Georg Mantyk und seinen Partnern sehr dankbar, dass er uns auf diese Weise unterstützt“, sagt Thomas Döring. „Und obwohl es etwas abgedroschen klingt: Jeder Cent hilft uns.“ Er kümmert sich mit seiner Frau Kathrin rund um die Uhr um den Sohn. Im Moment sei Leon stabil und habe mal bessere und mal schlechtere Tage. Angewiesen ist er allerdings auf Hilfsmittel wie eine Sonde zur Ernährung, einen Katheter, ein Pflegebett, das im Wohnzimmer steht, und – natürlich – ständige Unterstützung und Pflege.

Die Standardtherapien, die Leon seit Monaten über sich ergehen lassen musste, funktionieren nicht mehr. Aber alle Therapieoptionen auszuloten und zu nutzen, das heißt unter anderem Gespräche mit Ärzten aus dem Ausland zu führen, heilpraktische Behandlungen wahrzunehmen, weitere schmerzlindernde Maßnahmen einzuleiten, kostet viel Geld.

Laufen, Walken, Schwimmen, Radeln oder einfach Spenden für Leon

Einen Teil davon aufzubringen, ruft „run4leon“ nun zum sportlichen Wettkampf in verschiedenen Disziplinen und vor allem auch zum Spenden auf. „Wir haben die Lauf-und Walk-Rennen von run4ratingen um Schwimm- und Rad-Wettkämpfe erweitert“, so Mantyk. Los gehen die Rennen am 13. Juli und die erste Phase endet am 26. Juli. Eine zweite Wettkampfperiode ist auch bereits geplant: vom 27. Juli bis zum 9. August.

Weitere Information zu den sportlichen Hilfsmöglichkeiten finden sich unter www.run4ratingen.de, wo auch die Anmeldung vorgenommen werden kann.

Foto: privat

Werbung