Rosen für die „Fairtrade-School“

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Ratingen. Rosen am Valentinstag? Am Adam-Joseph-Cüppers-Berufskolleg sind diese natürlich aus dem Fairen Handel. Die Schule bewirbt sich als „Fairtrade-School“ und nutzt jede Gelegenheit, um auf den Fairen Handel aufmerksam zu machen. „125 Jahre Adam-Joseph-Cüppers-Berufskolleg, da dachten wir: 125 Fair-Trade-Rosen wären passend. Aber die Nachfrage war deutlich höher“, freut sich Claudio Lavorgna, Lehrer und Koordinator der Bewerbung als „Fairtrade-School“ über den Erfolg der Aktion.

Schulleiterin Heidi Abbenhaus kennt die Kampagne schon von ihrer vorherigen Schule und unterstützt ausdrücklich das entwicklungspolitische Engagement an ihrer Schule. Dieser Rückenwind beflügelt Kollegium und Schülerschaft. „Die Mitglieder der Schülerverwaltung hatten die Idee des Fair-Trade-Rosenverkaufs aufgeworfen, um damit gezielt über die Anbaubedingungen von Blumen im globalen Süden zu informieren“, so Tim Elias, SV-Verbindungslehrer.

Doch was haben Blumen mit dem Fairen Handel zu tun? Nicht alle Pflanzen, die es auf dem hiesigen Markt zu kaufen gibt, sind regionale Produkte. „Ein hoher Prozentsatz der Rosen stammen aus Entwicklungs- und Schwellenländern, wo unter anderem die klimatischen Anbaubedingungen günstig sind“, so Lena Steinhäuser, städtische Koordinatorin der Bewerbung Ratingens als „Fairtrade-Town“.

Das Siegel für Blumen aus dem Fairen Handel steht für verbindliche Standards, wie Gewerkschaftsfreiheit, langfristige Lieferbeziehungen, existenzsichernde Mindestlöhne, Verzicht auf hochgiftige Pestizide und das Verbot von ausbeuterischer Kinderarbeit. Es wird somit auf eine konkrete Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Arbeitern auf Blumenfarmen abgezielt. Auch in Ratingen gibt es Rosen aus dem Fairen Handel zu kaufen.

Die Schülerverwaltung des Adam-Joseph-Cüppers-Berufskollegs organisierte den Fair-Trade-Rosenverkauf am Valentinstag. Unterstützung für die Aktion bekamen die jungen Leute durch Schulleiterin Heidi Abbenhaus, die beiden Lehrer Claudio Lavorgna und Tim Elias (3., 4. und 5. von links) und die städtische Koordinatorin Lena Steinhäuser (vorne links). (Foto: privat)

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