Romandebüt: Immer noch wach

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Jung, lebenslustig, dann eine tödliche Krebsdiagnose. Was wird wichtig, wenn das Leben in Sichtweite enden soll? Und dann alles ein Irrtum ist? Fabian Neidhardts Roman “Immer noch wach” (Haymon Verlag/ Februar 2021) balanciert souverän zwischen dem Schock angesichts des prognostizierten Todes, heiterem Fatalismus und der Entschlossenheit zum Glücklichsein.

Alex, gerade 30 geworden, schließt nach der tödlichen Diagnose mit allem ab, was ihm lieb und teuer ist und zieht in ein Hospiz. Während seine Freundin und sein bester Freund und Geschäftspartner unglücklich zurückbleiben, hält die freiwillig gewählte letzte Station intensive Erfahrungen für ihn bereit. Dann katapultiert ihn die Nachricht einer Fehldiagnose zurück ins Leben. Nur – in welches Leben? In seiner “alten” Welt scheint kein Platz mehr zu sein. Eine ungewöhnliche Idee weckt seinen Lebensmut …

Fabian Neidhardts Romandebüt lässt uns die Trauer, die Liebe und Hoffnung seiner Figuren bis ins Innerste spüren. Sein Roman ist authentisch einfühlsam, traurig und doch leichtfüßig. Ohne den Tod zu negieren, feiert er das Leben: Jeder Tag ist kostbar!

Fabian Neidhardt, geboren 1986, ist Sprecher – auf der Bühne, bei Kursen für Kreatives Schreiben und am Radio-Mikro – sowie Geschichtenerzähler seiner eigenen, aber auch der seiner Figuren. Er studierte Sprechkunst und Kommunikationspädagogik sowie Literarisches Schreiben und absolvierte ein Volontariat beim Radio. Seit 2010 sitzt er als Straßenpoet mit Schreibmaschine immer wieder in Fußgängerzonen und schreibt kurze Texte auf Zuruf und stand 2014 er auf der Shortlist für den Indie Autor Preis. 2020 ist er Stipendiat des Förderkreises deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg und hat nun mit „Immer noch wach“ ein bewegendes Verlagsdebüt vorgelegt.

Internetseite des Autors: https://www.mokita.de/blog/splash/

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