Rolf Meyer: Die verkannte Evolution

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Ratingen. In der Reihe „Literatingen“ liest am Donnerstag, 21. Februar, um 19 Uhr im Lesecafé im Medienzentrum, Peter-Brüning-Platz 3, spricht Rolf W. Meyer über „Die verkannte Evolution – Was wir aus unserer Stammesgeschichte lernen können“. Der Eintritt ist frei.

Die weitaus meiste Zeitseiner Stammes- und Kulturgeschichte lebte der Mensch ausschließlich als Jäger und Sammler in überschaubaren Sozialverbänden. Seit der Sesshaftigkeit in der Jungsteinzeit hat er seine natürliche Umwelt tiefgreifend umgestaltet. Unser Alltagsleben wird heutzutage von hochentwickelter Technik und in immer stärkerem Maße von „megaurbanen“ Regionen geprägt.

Die schnelle kulturgeschichtliche Entwicklung, besonders im Zeitalter der profitorientierten Globalisierung, stellt die Weltbevölkerung vor gewaltige Probleme. Denn der menschliche „Steinzeitkörper“ hat sich an die Herausforderungen der modernen „Zivilisation“ kaum anpassen können.

Meyer wird in seinem Vortrag darlegen, welche Wege die Politik schon längst hätte gehen müssen, um wirklich wirksame Lösungen zu entwickeln, die unseren stammesgeschichtlichen Wurzeln und damit Mensch und Natur gerecht werden.

Rolf W. Meyer ist Naturwissenschaftler (Biologie, Chemie) und war viele Jahre Lehrer am Lintorfer Gymnasium. Seit 1996 betätigt er sich als freier Mitarbeiter der Museumspädagogik im Neanderthal Museum. Er ist Autor verschiedener Fach- und Sachbücher. Der Titel seines neuen Buches lautet: Spurensuche zur Entwicklungsgeschichte des Menschen oder Der lange Weg zur Menschwerdung.

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