Rheinbahn: Brand ohne Auswirkung auf Fahrplan

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Düsseldorf. Bei einem Brand auf dem Betriebshof der Rheinbahn in Heerdt wurden in der Nacht zu Donnerstag 38 Busse und die Abstellhalle, in der diese Fahrzeuge standen, zerstört. Bei den betroffenen Bussen handelt es sich um acht Elektrobusse, acht Gelenkbusse und 22 Solobusse; unter diesen sind zehn neue Fahrzeuge, die erst kürzlich in Betrieb gegangen sind. Der Schaden wird auf einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag geschätzt. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen noch.

Klaus Klar, Vorstandsvorsitzender der Rheinbahn, erklärt: „Der Brand und seine Folgen machen uns alle bei der Rheinbahn und mich persönlich sehr betroffen.” Die 38 Busse und die Halle sind definitiv ein Opfer der Flammen geworden. Das Wichtigste ist, dass niemand verletzt wurde.“

Die Rheinbahn hat noch in der Nacht die Ein- und Ausfahrt aller Busse und Bahnen, die im Betriebshof Heerdt stationiert sind, umorganisiert. Fahrzeuge, die noch auf der Strecke waren, wurden auf den anderen Betriebshöfen und in Abstellanlagen stationiert. So konnten am Morgen gegen 4 Uhr alle Fahrzeuge zu ihrem Linieneinsatz starten. Allerdings kam es in den frühen Morgenstunden auf wenigen Buslinien zu Verspätungen. Gegen 10 Uhr fuhren alle Linien wieder normal. Durch die Umorganisation, das Heben von Reserven und den Einsatz der Rheinbahner werden die Fahrgäste daher keine Auswirkungen spüren.

Die Halle in Heerdt wurde im Jahr 1992 gebaut und war mit einer Brandmeldeanlage ausgerüstet. Insgesamt hat die Rheinbahn über 490 Busse, verteilt auf fünf Betriebshöfe.

Foto: Rheinbahn

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