Ratinger We-iter werden 35 Jahre

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Ratingen. Die Ratinger We-iter haben am Samstag im Museum  ihr 35-jähriges Bestehen gefeiert. Die Vorsitzende Hildegard Pollheim schilderte den Werdegang der We-iter – von der Gründung durch Hanni Schorn bis heute – und wies dabei auch auf die drei veröffentlichten Bücher „Unsere alte Stadt“, mit Geschichten und Gedichten von Lore Schmidt, und die Broschüre „Kinder erleben Ratingen“, einem Heft für Grundschüler, mit geschichtlichem Rundgang durch die Stadt Ratingen, hin. Auch die Veränderungen in der Struktur des Vereins waren Thema. Mittlerweile sind nicht mehr alle der derzeit 135 Mitglieder des Vereins in Ratingen aufgewachsen. Daraus ergibt sich bei der Veranstaltung „Frühstück op Platt“, bei der die heimische Mundart gepflegt wird, oft ein Austausch zwischen verschiedenen Dialekten.

Zum achten Mal haben die Ratinger We-iter an diesem Samstag die Johanna-Flinck-Ehrennadel verliehen. Begleitet von anrührenden Texten des großen Kinderfreundes Erich Kästner wurde Kornelia Schröder, die Vorsitzende des Kinderschutzbundes Ratingen, für den langjährigen Einsatz in der Förderung von Kindern geehrt. Die Laudatio hielt Christa Seher-Schneid, die ehemalige Leiterin des Ratinger Jugendamtes, die auch persönlich dem Kinderschutzbund verbunden ist.

Gleichzeitig fand auch die fünfte Ehrennadel für Brauchtum und Mundartpflege eine würdige Trägerin. Eva Müskens, die in ihrem aktiven Schuldienst viele Jahre mit den Schülern der Anne-Frank-Schule Martinslieder in Mundart eingeübt hat, freute sich über die Ehrung. Diese von ihr eingeführte Tradition wird übrigens noch heute an der Schule fortgeführt und ist selbst für Kinder aus anderen Ländern ohne Probleme umsetzbar.

Bürgermeister Klaus Konrad Pesch bedankte sich in seiner Ansprache für das aktive ehrenamtliche Engagement von Kornelia Schröder, Christa Seher-Schneid und Eva Müskens sowie die Pflege des Brauchtums durch die Ratinger We-iter. Das Singen von Martinsliedern in rheinischer Mundart, gemeinsam mit ehemaligen Schülern der Anne-Frank-Schule, sorgte zum Schluss für große Begeisterung bei den zahlreichen Gästen, die sich bei einem Getränk und angereichten „Bütterkes“ noch viel zu erzählen hatten.

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