Ratinger Opfer schwerer räuberischer Erpressung

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Ratingen. Am Samstagmorgen, 20. Juni, wurde ein 26-jähriger Ratinger auf der Bahnstraße zunächst niedergeschlagen und dann gezwungen, seine Wertsachen herauszugeben. Die Polizei leitete Ermittlungen ein und sucht Zeugen.

Der 26-Jährige war gegen 3:45 Uhr mit der S-Bahn aus Düsseldorf zurückgekehrt. Schon im Zugabteil hatten die beiden Straftäter den Ratinger offensichtlich beobachtet und stiegen gemeinsam mit ihm aus. Auf dem Weg nach Hause wurde er auf der Bahnstraße, in Höhe Bushaltestelle Freiligrathring, von hinten mit einem Gegenstand gegen den Kopf geschlagen, woraufhin er stürzte und sich eine Kopfplatzwunde sowie Hautabschürfungen an einem Arm zuzog. Noch am Boden liegend wurde er von den beiden Tätern aufgefordert, seine Wertsachen herauszugeben. Da der Ratinger kein Bargeld mehr mitführte, wurde ihm ausschließlich sein Mobilfunktelefon entwendet.

Die unbekannten Straftäter flüchteten danach in Richtung Bergstraße. Beide Täter waren etwa 175 Zentimeter groß, 18 Jahre alt, von schlanker Statur und dunkler Hautfarbe. Einer trug eine schwarze Kappe mit rotem Aufdruck, eine schwarze Weste, ein neongrünes Sweatshirt und eine Gesichtsmaske, der andere trug ein graues Kapuzenshirt, eine Kappe und eine Gesichtsmaske.

Der Ratinger wurde durch Rettungskräfte medizinisch versorgt und anschließend in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht, das er nach ambulanter Behandlung wieder verlassen konnte.

Die Polizei leitete ein Strafverfahren wegen schwerer räuberischer Erpressung ein. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, die Angaben zur Identität, Herkunft, und Verbleib der Straftäter benennen können, sich jederzeit mit der Polizei Ratingen, Telefon 02102/9981 6210, in Verbindung zu setzen.

Foto: Polizei

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