Ratinger Jugendkulturjahr beginnt

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Ratingen. Die Stadt steht 2020 im Zeichen der Jugendkultur. Kinder ab zehn Jahren und Jugendliche können sich das ganze Jahr über in verschiedenen Projekten kreativ ausprobieren sowie Kultur gestalten und erleben. Das Angebot reicht von Film über Theater, Graffitikursen und Aktionen, Musik, Tanz, Lesungen, Kunstprojekten, HipHop und Upcycling bis hin zu einem großen Wettbewerb „kunst for future“. Bürgermeister Klaus Pesch äußerte sich begeistert zu dem Programm: „Ich staune immer wieder, mit welchem Engagement und welcher Kreativität sich junge Menschen aus Ratingen im öffentlichen Leben unserer Stadt einbringen. Das sucht weit und breit seinesgleichen.“

Alle Projekte werden auf der inzwischen freigeschalteten Internetseite www.jkj2020.de präsentiert. Die Jugendlichen können auf diesem zentralen Portal die Projekte nach sechs verschiedenen Kategorien sortiert einsehen oder sich unter Termine alle in der zeitlichen Reihenfolge anzeigen lassen. Bisher finden allein im ersten Halbjahr schon 50 Projekte statt. Einige starten schon im Januar. Etwa 25 weitere Projekte für das zweite Halbjahr werden in den kommenden Wochen vorgestellt. Außerdem gibt es auf der Internetseite laufend aktuelle Neuigkeiten. Derzeit wird noch geklärt, welcher bekannte HipHop-Act Ende April in der Stadthalle auftreten wird. Das Ergebnis wird in Kürze bekannt gegeben.

Eine gedruckte Programmbroschüre im Hosentaschenformat liegt ab Ende Januar in vielen Jugend- und Kultureinrichtungen sowie Geschäften kostenfrei aus. Sie wird außerdem bei der offiziellen Eröffnungsparty verteilt: „Opening on ice“ heißt es nämlich am Samstag, 25. Januar, von 17 bis 20 Uhr in der Eissporthalle, Am Sandbach 12. Im Anschluss an die Familiendisco wird auf dem Eis die Eröffnung des „JKJ“ gefeiert. DJs aus der Manege sorgen für die Musik und während der Pausen, in denen das Eis aufbereitet werden muss, treten Rapper aus dem Jugendzentrum Lux live auf einer kleinen Bühne auf. Der Eintritt ist frei.

Der nächste Höhepunkt folgt schon wenige Tage später. Am Freitag, 31. Januar, startet um 17 Uhr im Ratinger Kino, Lintorfer Straße 1, die „Kultfilmnacht“. Es laufen die Filme „Booksmart“ und „Victoria“ (mit Überlänge). Vor beiden Filmen wird jeweils noch ein unterhaltsamer Kurzfilm aus dem Projekt „Jugend und Beruf“ gezeigt, das Ratinger Jugendliche im vergangenen Jahr gemacht haben. Karten für Jugendliche ab zwölf Jahren gibt es zum Gesamtpreis von zehn Euro im Vorverkauf beim Kino und an der Abendkasse. Die Teilnehmerzahl ist auf 60 Personen begrenzt. Im Preis enthalten sind Snacks vor beiden Filmen sowie Wasser.

„Viele der Projekte des Jugendkulturjahres wurden von Jugendlichen oder mit deren Beteiligung entwickelt. Ebenfalls sehr erfreulich ist es, dass so viele Partner mitmachen“, bilanziert Andreas Mainka vom Kulturamt, der das Jugendkulturjahr koordiniert. So sind die Jugendzentren, alle vier Museen Ratingens, Stadtbibliothek, Vereine, weiterführende Schulen, freie Künstler, das Ratinger Kino, die städtische Musikschule, Stadtwerke Ratingen, das Katholische Familienbildungswerk, Tanzpalast und auch die „Boje“ Ratingen mit dabei. Der Jugendrat war von Beginn an in die Planungen eingebunden und wirkte auch bei der Auswahl der Werbemittel und der Gestaltung des Logos und der Internetseite mit.

Zur Eröffnung des Jugendkulturjahres präsentierten (von links) Ann-Cathrin Nieß (Jugendrat), Andreas Mainka (Kulturamt), Maurice Schams (Jugendrat) und Bürgermeister Klaus Pesch die ersten Werbematerialien. (Foto: Stadt Ratingen)

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