Ratingen bekommt 2019 mehr Geld vom Land

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Ratingen/Düsseldorf. Mit der Arbeitskreisrechnung für das Gemeindefinanzierungsgesetz (GfG) 2019 hat das Heimatministerium eine erste Prognose für die kommunale Finanzierung 2019 veröffentlicht. Nach dieser ersten vorläufigen Berechnung erhalten die Kommunen in Nordrhein-Westfalen im kommenden Jahr voraussichtlich rund zwölf Milliarden Euro vom Land. Damit erhöht sich der Betrag gegenüber diesem Jahr um rund 365 Millionen Euro. Dies ist ein Plus von 3,1 Prozent.

„Auch Ratingen wird dabei von der positiven Entwicklung bei den Steuereinnahmen des Landes profitieren. Aktuell geht die Schätzung von 509.979 Euro mehr für Ratingen aus. Genauere Zahlen werden in einer Prognose im Herbst erwartet,“ so die Landtagsabgeordnete Claudia Schlottmann (CDU), die mit dieser Entwicklung zufrieden ist.

„Auch in unseren Städten im Kreis Mettmann herrscht, wie in vielen NRW-Kommunen, nach wie vor eine angespannte Finanzlage. Die Städte stehen insbesondere bei Schule, Sozialhilfe und Integration vor großen Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund ist diese positive Entwicklung sehr zu begrüßen“, erklärt Schlottmann

Die Arbeitskreisrechnung ist entstanden aus einer Kooperation zwischen dem Finanz- und dem Heimatministerium sowie aus den kommunalen Spitzenverbänden des Landes NRW. „Durch diese erste Schätzung haben die Städte in Nordrhein-Westfalen eine frühzeitige Orientierung über das kommende Gemeindefinanzierungsgesetz und die zu vergebenden Mittel. Dies ist eine große Erleichterung für die Planer der kommunalen Haushalte in den Städten und Gemeinden,“ so Schlottmann.

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