Quecke begleitet Lintorfer seit fast 70 Jahren

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Lintorf. 1950 gab der Verein Lintorfer Heimatfreunde (VLH) die erste Quecke heraus. Seit nun fast sieben Jahrzehnten begleitet die Heimatzeitschrift die Lintorfer. Unzählige Artikel zur Lintorfer Geschichte sind in den bislang 88 Ausgaben erschienen. Seit zwei Ausgaben kümmert sich ein Redaktionskreis um die Herausgabe der in Lintorf und Umgebung sehr beliebten Jahresschrift.

In der jüngsten, zum Weihnachtsmarkt 2018 erschienenen Ausgabe gibt es wieder die beliebten Artikel in Lintorfer Mundart sowie Artikel und Berichte aus dem gesamten Angerland.

Natürlich dürfen Artikel des langjährigen Schriftleiters der Quecke, Manfred Buer, nicht fehlen. Er führt seine Arbeit über die Chronik der Johann-Peter-Melchior-Grundschule weiter und stellt seine Straße „Am Speckamp“ vor.

Ihre Erinnerungen an die Milchbar „Am Weiher“ teilt Renate Dahms mit den Lesern der Quecke. Sie lässt die Zeit der 1950er Jahre mit Petticoat und Stöckelschuhen sehr lebendig werden.

An ein anderes Kapitel der jüngeren Lintorfer Geschichte erinnern Walburga Fleermann-Dörrenberg und Ina Hassel. Im Juni 1973 eröffnete die Familie Tonegutti die erste Eisdiele und wenig später die erste Pizzeria auf der Speestraße. Italien war in Lintorf angekommen.

Lorenz Herdt setzt sein Wörterbuch „Lengtörper Kall“ fort, Hartmut Krämer schreibt über „En heikle Kaffeetass“ und Ewald Dietz erzählt von „Et Kre-echseng oum Lengtörper Bahnhoff“.

Selbstverständlich gehören in die Quecke auch immer Artikel und Berichte aus dem gesamten Angerland. Hans Müskens schreibt über Pilgerwege in Ratingen und stellt die Brauchtumsglocke von St. Peter und Paul vor. Klaus Mönch nimmt die Leserinnen und Leser mit nach Eckamp und er berichtet über das Kleingartenwesen nach dem Zweiten Weltkrieg.

Renate Ebus schreibt über das Ratinger Rathaus im Wandel der Zeit, Günter Drozdzewski über den Blauen See vor 200 Jahren und Ina Fink über das Kinderkarnevalskomitee der Stadt Ratingen. Museumsleiterin Alexandra König stellt zwei frühe „Industriebilder“ des Düsseldorfer Landschaftsmalers Leonhard Rausch vor. Sie zeigen die Schüttesche Mühle und die Bagelsche Papierfabrik in Ratingen.

Die rund 250 Seiten starke Quecke ist für 7,50 Euro im Buchhandel und in vielen Lintorfer Geschäften erhältlich. Außerdem gibt es das Heft im Büro des Heimatvereins im alten Lintorfer Rathaus an der Speestraße 2. Das Büro ist montags von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

Mehr Information zum Lintorfer Heimatverein auf dessen Internetseite

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