Projekt bringt Konfirmanden und Menschen mit Behinderung zusammen

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Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann/ Ratingen. Drei Sozialpädagogik-Plus-Studierende der Hochschule „Hogeschool von Arnhem en Nijmegen“ (HAN) aus den Niederlanden leiten dieses Projekt. Es geht darum, dass Jugendliche und gehandicapte Menschen, die zunächst jeweils scheinbar anders sind, sich begegnen und gemeinsam Aktionen durchführen. Ziel der Studierenden Markus Haering, Inge und Alice ist, dass die beiden Gruppen sich aus einer anderen Perspektive kennenlernen, dass eine Verbindung zwischen allen Beteiligten hergestellt und die Grenze des Andersseins neu definiert wird.

Die Idee, in Ratingen verbindend zu arbeiten, ergab sich einerseits dem Wunsch der Studierenden auf jeden Fall Jugendliche an der Verbindung teilhaben zu lassen. Andererseits soll von Seiten der Fachhochschule die Zielgruppe einer studienbegleitenden Praxiseinrichtung an der Verbindung mitwirken. Markus ist langjähriger Mitarbeiter einer stationären Wohneinrichtung der Lebenshilfe Kreisvereinigung Mettmann in Ratingen und die Idee dieser Begegnung von Lebenshilfe-Bewohnern und Konfirmandenschülern verspricht einen guten inklusiven Ansatz.

Insgesamt sollen sechs gemischte Teams, in Begleitung von weiteren Mitarbeitenden der Lebenshilfe sowie Pfarrer Frank Schulte und den Studierenden, gebildet werden. Durch teambildende Maßnahmen, wie dem Ersinnen eines Gruppenlogos, und –slogans, die kreativ visualisiert werden sollen, sollen die Teammitglieder zueinander finden. Danach wird es eine Rallye durch Ratingen geben. Im Verlauf der Suche sind einige Aufgaben zu lösen, bevor dann alle Beteiligten an ihrem Ziel, der „Oase“ankommen. Ein Ort, der hier noch nicht genauer bekannt gegeben werden soll, den aber alle Beteiligten nach dem Erkunden dieser Oase sicherlich als solche zu schätzen wissen! Zum Abschluss gibt es eine kleine Feier mit der Gelegenheit, sich untereinander über das Erlebte auszutauschen.

Für die Studierenden ist dieses Projekt das Angebot einer gastfreundlichen Kultur, die Menschen vielleicht näher zueinander bringt. Natürlich werden die Ereignisse rund um das Projekt in einer (ebenfalls von der Projektgruppe als Rallye geplanten) Präsentation von der HAN geprüft. Dabei geht es zunächst um die Möglichkeit andere Lebenswelten kennenzulernen und Grenzen zu überwinden – aus der tatsächlichen Begegnung darf später natürlich gerne mehr erwachsen.

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