Professor Rind spricht über Menschenopfer

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Duisburg. Das Kultur- und Stadthistorische Museum lädt am Sonntag, 3. Juni, um 15 Uhr ins Stadtmuseum am Johannes-Corputius-Platz 1 in Duisburg-Mitte zu einem Vortrag von Professor Michael Rind über „Menschenopfer“ ein. Der Eintritt beträgt 4,50 Euro für Erwachsenem, ermäßigt zwei Euro.

In allen Zeiten und Kulturen spielt der Tod eine wichtige Rolle. Daher war und ist er mit einer Vielzahl an Riten und Vorstellungen verbunden. Dazu gehört auch die Idee des Menschenopfers als besonders kostbare Gabe an die Götter. Relativ bekannt sind das biblische Beinahe-Menschenopfer Isaak oder etwa die südamerikanischen Opferriten.

Doch selbst in Deutschland finden sich archäologische Spuren dieser grausam anmutenden Opferpraxis. Und auch heute noch sind in manchen Regionen der Welt, etwa mit den hinduistischen Witwenverbrennungen, Menschenopfer verbreitet.

Der gebürtige Duisburger Michael Rind ist prähistorischer Archäologe und seit 2009 Leiter der LWL-Archäologie und der Landesarchäologe für Westfalen. In seinem Vortrag beleuchtet er die Geschichte des Menschenopfers, zeigt die dazugehörigen Rituale und, soweit dies möglich ist, auch die damit verbundenen Hoffnungen und Ideen.

Kopf der Persephone, Sizilien, um 400 vor Christus (Foto: Stadt Duisburg)

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