Polizei zieht Drogenhändler aus dem Verkehr

Werbung

Ratingen. Am Donnerstagabend, 25. März, hat die Polizei bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle einen mutmaßlichen Drogenhändler aus dem Verkehr gezogen.

Gegen 20 Uhr fiel zwei Polizeibeamten während ihrer Streife auf dem Hauser Ring in Ratingen ein Opel Corsa mit vier jungen Männer aufgefallen. Die Polizisten den Wagen anzuhalten. Doch der Fahrer fuhr in Richtung Angerbad davon. Auf dem dortigen Parkplatz stellte er seinen Wagen ab, die Insassen versuchten wegzulaufen, was ihnen jedoch nicht gelang.

Bei der anschließenden Kontrolle des Fahrzeugführers und seine Beifahrer stellten die Beamten fest, dass der Fahrer, ein 20-jähriger Ratinger, den Wagen unter Einfluss von Betäubungsmitteln geführt hatte. Bei einem der Mitfahrer, einem 21-jährigen Mülheimer, stellten sie Drogen sicher – darunter knapp 40 Gramm Cannabis und Haschisch. Zudem fanden sie Druckleistenverschlusstütchen, zwei Handys und Bargeld in kleinerer Stückelung bei dem jungen Mann. Es erhärtete sich der Verdacht, dass es sich bei dem Mülheimer um einen Drogenhändler handeln könnte.

Auf Beschluss der Staatsanwaltschaft wurde die Wohnung des 21-Jährigen in Mülheim an der Ruhr durchsucht. Hierbei konnten weitere Drogen (insgesamt rund 140 Gramm – verschiedene Stoffe) sowie Utensilien zum Verkauf von Betäubungsmitteln gefunden werden. Zudem stellten die Beamten mehrere Hundert Euro Bargeld in der Wohnung des als arbeitssuchend gemeldeten Mannes sicher.

Sowohl gegen den Fahrzeugführer als auch gegen den 21-jährigen Mülheimer wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.

Foto: Polizei

Werbung