Polizei: Sicherer Umgang mit Silvesterfeuerwerk

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Kreis Mettmann. Anlässlich des an diesem Samstag  beginnenden Verkaufs von Silvesterfeuerwerk möchte die Kreispolizei Mettmann auf den richtigen und sicheren Umgang damit hinweisen.

Da nicht nur beim Umgang mit dem Feuerwerk sondern auch schon beim Kauf wichtige Details zu beachten sind, weist die Polizei auf notwendige Vorsichtsmaßnahmen hin. Bereits beim Kauf sollte man darauf achten, dass das Feuerwerk mit einem CE-Gütesiegel, einer vierstelligen Registriernummer und einem Zulassungszeichen versehen ist.  Der Erwerb, die Einfuhr, das Aufbewahren oder der Handel und das Verwenden illegaler Feuerwerkskörper sind verboten und führen zu einer strafrechtlichen Verfolgung.

Im eigenen Interesse sollte bedacht werden, dass die Nutzung illegaler und somit gefährlicher Pyrotechnik zu schweren Verletzungen führen kann. Auch die Herstellung eigener Feuerwerkskörper ist gefährlich und zudem verboten. Eigens hergestellte Knaller unterliegen dem Waffengesetz und gelten als Sprengvorrichtung.

Der Erwerb der Silvesterknaller ist nur in den letzten drei Tagen des Jahres erlaubt. Das Feuerwerk darf nur an Erwachsene verkauft werden. Die Polizei warnt vor dem Kauf ungeprüfter Feuerwerkskörper aus dem Ausland, auf Märkten oder Festen. Im Internet sollte mann darauf achten, den Erwerb nur über seriöse und geprüfte Online-Shops zu tätigen.

In der Silvesternacht darf das Feuerwerk gezündet werden. In einigen Innenstädten oder fest gelegten Gebieten ist das Zünden der Feuerwerkskörper zum Beispiel wegen hoher Brandgefahr untersagt. Generell ist es verboten, in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen Silvesterknaller zu zünden.

Die Polizei bittet am Neujahrsmorgen Straßen und Gehwege von den Resten des Feuerwerks zu reinigen, so dass diese anschließend im Hausmüll entsorgt werden können.

Bild von Kohji Asakawa auf Pixabay

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