Polizei nimmt Mitglieder einer Einbrecherbande fest

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Mettmann/Düsseldorf/Krefeld. Ende vergangener Woche, Freitag, 16. April und Samstag, 17. April, konnte eine beim Kriminalkommissariat 15 der Kreispolizeibehörde eingerichtete Ermittlungskommission (EK Tarzan) mehrere Mitglieder einer mutmaßlichen Einbrecherbande aus Osteuropa festnehmen und dem Haftrichter vorführen.

Umfangreiche Ermittlungen verschiedener Strafverfolgungsbehörden, welche von der EK Tarzan bei der Kreispolizeibehörde Mettmann geführt wurden, zeigten jetzt Erfolg. Die fünf Beschuldigten (33, 47, 48 und 54 Jahre) wurden in den vergangenen Tagen in Düsseldorf und in Krefeld festgenommen. Zudem wurden mehrere Durchsuchungsbeschlüsse in Düsseldorf (Benrath, Garath, Holthausen und Flingern) vollstreckt und hierbei fünf Wohnungen durchsucht. Dabei wurde umfangreiches Beweismaterial und auch Diebesgut sichergestellt.

Bei den intensiven Ermittlungen erhärtete sich der Verdacht gegen die fünf Männer aus Osteuropa. Nach dem Stand der Ermittlungen stehen sie nicht nur im Verdacht, in wechselnder Besetzung für die beiden Einbrüche und Geldautomatenentwendungen in Ratingen und Aachen verantwortlich zu sein. Ihnen werden inzwischen insgesamt 15 Einbrüche und Einbruchsversuche in Supermärkte, Baumärkte, Firmen und Tankstellen sowie sechs Diebstähle von Lastwagen zur Last gelegt werden. Zudem sollen drei der fünf Tatverdächtigen auch gemeinschaftlich einen Raub auf eine Seniorin in Süddeutschland begangen haben. Die bundesweit agierenden Täter erbeuteten dabei insgesamt über 215.000 Euro Bargeld.

Ursprung der Ermittlungen waren zwei spektakuläre Einbrüche vergangenes Jahr in Ratingen (der Lintorfer berichtete) und im Gebiet des Polizeipräsidiums Aachen. Dort hatten bis jetzt noch unbekannte Täter auf nahezu identische Art zwei Geldautomaten aus den Vorräumen von Supermärkten entwendet. Mit einem Transporter durchbrachen sie die Glasfassaden der Läden. Dann hatten die Täter dort stehende Geldautomaten mit einem Gurt umbunden und mit dem Klein-Lastwagen aus ihren Verankerungen gerissen. In beiden Fällen konnten die Täter zunächst unerkannt fliehen.

Auf Anordnung der zuständigen Staatsanwaltschaft Düsseldorf wurden inzwischen alle fünf Männer dem Amtsgericht Düsseldorf zugeführt. Sie befinden sich nun in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen dauern an.

Foto: Polizei

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