Polizei kontrolliert Schülerfahrräder

Werbung

Kreis Mettmann. Von Mitte November bis Mitte Dezember kontrollierten Polizisten der Kreispolizeibehörde Mettmann an insgesamt zwölf Tagen die mit einem Fahrrad zur Schule kommenden Schüler an 18 Schulen in Erkrath, Haan, Hilden, Monheim am Rhein und Ratingen. Insgesamt prüften sie 2829 Fahrräder. Dabei stellten sie an 359 Fahrrädern lichttechnische Mängel fest, die sie anschließend auf einer Mängelkarte dokumentierten.

Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Mängelquote leider um zwei Prozent auf insgesamt zwölf Prozent an. Dabei ist es gerade in der dunklen Jahreszeit wichtig, auf die eigene Sichtbarkeit im Straßenverkehr zu achten.

Nach der Aktion wurden die Mängelkarten mit einem Anschreiben der Polizei an die Erziehungsberechtigten geschickt. Diese Mängelkarten werden nach Beseitigung der Mängel wieder von der Schule eingesammelt und an die Polizei weitergegeben.

Mit der Aktion möchte die Polizei über die Unfallfolgen durch nicht funktionstüchtige Beleuchtung am Fahrrad aufklären und die Verkehrssicherheit, gerade für jüngere Verkehrsteilnehmer, erhöhen. Insbesondere wirbt die Polizei dafür, das eigene Fahrrad mit akku- oder batteriebetriebenen Leuchten auszustatten – weniger, um das eigene Sehen zu unterstützen, sondern vielmehr, um von anderen Verkehrsteilnehmern möglichst frühzeitig gesehen zu werden.

Bei den Kontrollen, die bereits zum zehnten Mal stattfanden, handelt es sich um eine Gemeinschaftsaktion mit der Kreisverkehrswacht Mettmann, der Zweiradmechaniker-Innung Mettmann und deren angeschlossenen Betrieben.

Werbung