Polizei-Infomobil kommt morgen nach Lintorf

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Lintorf/Ratingen. V 1. bis zum 5. April informiert die Polizei in Ratingen gezielt über das verstärkte Auftreten von Trickbetrügern am Telefon, die es mit Schock-Anrufen, verschiedensten Varianten des „Enkeltricks“ oder als „falsche Polizeibeamte“ auf die Ersparnisse und Wertgegenstände überwiegend älterer Menschen abgesehen haben. Am Mittwoch ist sie mit ihrem Infomobil von 10 bis 16 Uhr vor dem Supermarkt und Getränkemarkt an der Rehhecke.

Am heutigen Dienstag fand zu der Infowoche die Auftaktveranstaltung mit Landrat Thomas Hendele auf dem Ratinger Wochenmarkt statt. Von 10 bis 13 Uhr haben dort die Experten des Kriminalkommissariats Kriminalprävention/ Opferschutz gemeinsam den ehrenamtlichen Seniorenberatern zahlreiche Bürger vor den Maschen der Trickbetrüger gewarnt.

Gemeinsam mit dem Leitenden Polizeidirektor Manfred Frorath sowie Ratingens Bürgermeister Klaus Pesch kam der Landrat auch selbst mit zahlreichen Senioren ins Gespräch und gab nützliche Tipps zum Schutz vor „falschen Polizeibeamten“.

Doch damit nicht genug: Um möglichst viele Senioren zu erreichen, setzt die Kreispolizei auch während dieser Aktionswoche in Ratingen auf das persönliche Gespräch an der Haustür. Dazu sind seit gestern uniformierte Polizeibeamte in der gesamten Stadt unterwegs. Ihr Auftrag: „Klinkenputzen“. Jeweils von 9 bis 17 Uhr suchen die Beamten Haushalte auf, in denen Bürger ab 70 Jahren gemeldet sind. Die kriminalistische Erfahrung zeigt, dass die Trickbetrüger diese Bevölkerungsgruppe in der Vergangenheit gezielt als potenzielle Opfer ausgemacht haben.

Wenn den uniformierten Polizeikräften an der Haustüre geöffnet wurde, folgten die angekündigten persönlichen Beratungsgespräche, bei denen auch ein themenbezogener Brief des Landrates Mettmann sowie behördeneigenes Informationsmaterial zu dieser besonderen Kriminalitätsform überreicht wurde. Alleine am gestrigen Montag (1. April) konnten die Beamten so insgesamt knapp 350 persönliche Beratungsgespräche führen. Besonders die behördeneigenen Präventionskarten, auf deren Rückseite kurze und prägnante Verhaltenshinweise vermerkt sind, fanden dabei bislang großen Zuspruch. Sie sollen als Erinnerung und Aufmerksamkeitshinweis gut sichtbar neben dem Telefon abgelegt werden. Wurde den „Klinken putzenden“ Beamten nicht geöffnet, hinterlegten diese ihr Info-Material nach Möglichkeit im Briefkasten der nicht angetroffenen Senioren. Das war am Montag bei 244 Adressen der Fall.

Die Aktionswoche wird noch bis Freitag, 5. April, in Ratingen fortgeführt. Das Infomobil der Polizei ist am Mittwoch, 3. April, von 10 bis 16 Uhr sowohl vor dem Real-Supermarkt an der Hoffnung in Breitscheid, als auch vor dem Supermarkt und Getränkemarkt an der Rehhecke in Lintorf anzutreffen.

Foto: Polizei

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