Podiumsdiskussion über Kunst im öffentlichen Raum

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Essen. Der Skulpturenpark auf dem Moltkeplatz in Essen gehört zu den spannendsten und lebendigsten Kunstorten Nordrhein-Westfalens. Eine neue Broschüre informiert jetzt über den Skulturenpark. Sie wird am Samstag, 9. September, 17 Uhr im Gemeindesaal der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche SELK,  Moltkeplatz 19 Ecke Semperstraße, vorgestellt. Die Öffentlichkeit ist dazu eingeladen.

Bei einem Podiumsgespräch über Kunst im öffentlichen Raum diskutieren aus diesem Anlass – unter der Moderation von Tankred Stachelhaus – zwei Künstler, die mit ihren Werken auf dem Moltkplatz vertreten sind oder waren und der Vorsitzende der Jury Kunst im öffentlichen Raum der Stadt Essen.

Wie unter dem Brennglas lässt sich hier die Kunst der 1980er- und 1990er-Jahre in einem stimmigen, gezielt aufgebauten Ensemble erleben – und dies nur wenige Gehminuten vom Essener Hauptbahnhof entfernt. Die Kunstwiese wird gesäumt von hohen Platanen, deren Kronen dem  Freiluftausstellungsraum ein lichtes Dach geben. Vertreten sind die wichtigsten Bildhauer, die im Ruhrgebiet und weit darüber hinaus die Kunst im öffentlichen Raum in den Städten prägten.

Die sieben dauerhaft aufgestellten Skulpturen werden jährlich ergänzt um ein wechselndes Kunstwerk in der Reihe junge Kunst am Moltkeplatz. Verantwortlich dafür – und die Pflege der Bestandsskulpturen – ist der Verein Kunst am Moltkeplatz KaM. Der Verein steht beispielhaft dafür, wie bürgerschaftliches Engagement die Kunst im öffentlichen Raum sichern und entwickeln kann. Das Modell ist eine Blaupause auch für vergleichbare Kunststandorte, die – so wie noch vor rund zehn Jahren der Moltkeplatz – dem Verfall preisgegeben sind.

Im Sommer 2016 feierte der Verein zehnjähriges Bestehen: Grund zum Zurückblicken und zur Bestandsaufnahme; Grund auch, das Skulpturenensemble auf dem Moltkeplatz neu vorzustellen und dessen Geschichte aufzuzeigen.

Der Verein hat deshalb eine Broschüre herausgegeben. Darin erinnert Uwe Rüth (früherer Direktor des Skulpturenmuseum Glaskasten, Marl) an die Entstehung des Skulpturenensembles unter dem Galeristen Jochen Krüper (Galerie Heimeshoff) unter seiner Mitwirkung. Der Autor Tankred Stachelhaus stellt den jetzigen Zustand des Ensembles vor und führt das Wirken des Vereins vor Augen.

Mehr zur Broschüre auf der Internetseite des KaA

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