Philharmoniker spielen Schostakowitschs letzte Sinfonie

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Essen. Der schottische Dirigent Rory Macdonald leitet das 4. Sinfoniekonzert der Essener Philharmoniker am Donnerstag, 21. November, und Freitag, 22. November, jeweils um 19:30 Uhr in der Philharmonie Essen. In der „Kunst des Hörens“ erläutert er zunächst das Programm, Konzertbeginn ist um 20 Uhr.

Zur Aufführung kommen Igor Strawinskys „Apollon Musagète“, Leonard Bernsteins „Halil“ für Flöte und Kammerorchester (mit der Solo-Flötistin der Essener Philharmoniker Susanne Wohlmacher) und Dmitri Schostakowitschs Sinfonie Nr. 15 A-Dur, op. 141. Mit „Apollon Musagète“ schuf Strawinsky einen Grundpfeiler des Neoklassizismus, der sich auf inhaltlicher Ebene mit dem griechischen Gott der Künste und seinen Musen auseinandersetzt.

Schostakowitsch gestaltet seine letzte Sinfonie als Rückblick: Er lässt Höhen und Tiefen des eigenen Lebens Revue passieren und spielt dabei virtuos mit Eigenzitaten sowie Anklängen an Opern von Rossini und Wagner. Bernsteins „Halil“ entstand im Gedenken an den Flötisten Yadin Tanenbaum, der während des Jom-Kippur-Krieges ermordet wurde. Der Komponist prangert hier die Schrecken des Krieges an und setzt den dramatischen Ausbrüchen immer wieder lyrische und tonale Passagen entgegen: die Kunst als Trösterin.

Einzelkarten kosten zwischen 17 und 41 Euro und sind telefonisch unter 0201/8122-200 sowie online unter www.theater-essen.de erhältlich.

Rory MacDonald (Foto: Benjamin Ealovega)

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