Pfarrerin Hasselhoff singt Lied vom Esel

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Lintorf. Als sich die Helfer der AWO Angerland am Samstagmorgen im evangelischen Gemeindehaus zur Vorbereitung der Weihnachtsfeier trafen, war die Stimmung verhalten. Der Schnee machte allen Sorgen. Zur Eröffnung um 14 Uhr konnte AWO-Vorsitzender Max Kompalik dann aber doch rund 140 Gäste begrüßen. Darunter auch Bürgermeister Klaus Pesch, Pfarrerin Susanne Hasselhoff, den Vorsitzenden des AWO-Kreisverbandes Mettmann Hans-Anton Fliegauf, die SPD-Landtagsabgeordnete Elisabeth Müller-Witt und weitere Freunde von Parteien und Vereinen.

Der Nikolaus hatte dieses Mal Geschenke für die ehrenamtlichen Helferinnen dabei, die er unter Mithilfe des Bürgermeisters verteilte. Damit sollte ein symbolischer Dank für die vielen geleisteten Stunden ausgesprochen werden.

Mit schönen weihnachtlichen Geschichten, vorgetragen von Mitgliedern der AWO-Sketchgruppe, wurden die Gäste eingestimmt.

Der Bürgermeister bewies sein Talent als Entertainer, als er in lockerer Art von der Bühne aus die Besucher animierte, laut bei den gemeinsamen Weihnachtsliedern einzustimmen.

Pfarrerin Susanne Hasselhoff

Was dachte der Esel, als plötzlich ein junges Paar in seinem Stall Schutz suchte – „nächtliche Ruhestörung“? Und dann noch ein Kind in seiner Futterkrippe – sollte er eine Stallmeuterei ausrufen? Mit einem Lied über diesen Esel, die Parallelität zur Einstellung einiger Zeitgenossen war unübersehbar, und mit weiteren Liedern trug Pfarrerin Hasselhoff spontan zu einem weiteren Höhepunkt bei, wobei sie auch beherzt in die Gitarre und die Tasten des Flügels griff. Auch ihr Sohn trug ein Gedicht vor.

Damit konnte durch Improvisation die kurzfristige wetterbedingte Absage des eigentlich engagierten Chores noch wettgemacht werden. „Zahlreiche anerkennende Worte und die Tatsache, dass fast alle Gäste bis zum Schluss der Feier blieben, zeigen, dass die Veranstaltung trotz einiger Improvisationen den Gästen gut gefallen hat“, resümierte Max Kompalik.

Foto: privat

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