Petrus half auch bei der achten Wallfahrt

Werbung

Lintorf. Die katholische Gemeinde St. Anna veranstaltete bereits zum achten Mal eine Nachtwallfahrt zum Mariendom in Neviges. Bei den ersten sieben Wallfahrten spielte das Wetter immer gut mit. Aber in diesem Jahr waren die Wettervorhersagen nicht gut. Es hatte in den vorherigen Tagen sinnflutartig geregnet. Hinzu kamen starke Gewitter. Aber Petrus hielt seine schützende Hand über die Wallfahrer. Michael Wiesenhöfer, der die Wallfahrt mit organisiert, sagt: „Doch am Vortag der Wallfahrt gab es Entwarnung. Die Nachtwallfahrt konnte stattfinden.“

So traf sich die erste Gruppe um drei Uhr morgens in der Annakirche. Nach einer kurzen Andacht ging der 26 Kilometer lange Marsch los.

„Leider gab es in diesem Jahr keine Gruppe aus Breitscheid“, bedauert Wiesenhöfer. Es ist sich aber sicher, dass im kommenden Jahr auch von St. Christophorus aus Gemeindemitglieder mit auf die Wallfahrt gehen.

Um kurz vor fünf Uhr kam dann die Gruppe von St. Bartholomäus aus Hösel hinzu. Von da an ging die 50-köpfige Gruppe durch das Angertal bis Heiligenhaus-Hofermühle. Dann über Wülfrath-Flandersbach und Rohdenhaus nach Velbert-Tönisheide bis die Gruppe gegen 10:15 Uhr am Mariendom ankam. Dort erwartete die Teilnehmer ein großes Frühstück. Anschließend zog die Pilgergruppe feierlich in den Dom ein und feierte dort eine Messe.

Begleitet wurde die Gruppe von Kaplan Charles Moukala und Pastoralreferent Martin Kalff. Kaplan Moukala verlässt die Gemeinde im Sommer. Bei dem Abschlussgottesdienst wurde ihm herzlich gedankt für seinen Einsatz bei den Nachtwallfahrten.

Das Motto der Wallfahrt lautete „Mein Herz ist voll Freude über den Herrn“. Hierzu hatte Kaplan Charles Moukala kurze religiöse Impulse vorbereitet.

In diesem Jahr begleiteten die Gruppe drei irakische Flüchtlinge. Auch sie waren von der Wallfahrt begeistert und möchten 2017 wieder mitgehen.

Foto: privat

Werbung

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.