Petra Ullrich hilft rumänischen Kindern

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Lintorf. Es gibt viel Not, Elend und Perspektivlosigkeit für viele Kinder in Rumänien. Darüber berichtete Petra Ullrich jetzt vor der Kolpingsfamilie, der KAB und der Kfd im Pfarrzentrum St. Johannes. Sie ist die Vorsitzende des Vereins „Vergessene Kinder“ in Heiligenhaus, der seit 20 Jahren besteht und seitdem versucht mit der Sammlung von Sach- und Geldspenden die Not ein klein wenig zu lindern.Es bestehen regelmäßige Kontakte und Besuche nach Rumänien und pro Jahr werden bis zu zehn Hilfskonvois organisiert.

Ullrich berichtete auch über ihre persönliche Lebensgeschichte, über Freundschaften, Erlebnisse und bewegende Einzelschicksale. So komme es vor, dass Kinder von ihren Eltern einfach verlassen werden. Die älteren Kinder betreuen dann ihre jüngeren Geschwister allein.

Der Verein sieht aber seine Hauptaufgabe nicht allein darin, Spenden zu verteilen, sondern Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Außerdem geht es ihm auch besonders um eine fundierte Schul- und Ausbildung. Damit sollen die Kinder so gut ausgebildet und fit für die Zukunft gemacht werden, dass sie weder betteln noch stehlen und nicht als Wirtschaftsflüchtlinge ihr Land verlassen, so Ullrich.

Sie bekam von den knapp 30 Anwesenden einen Riesenapplaus, ein herzliches Dankeschön, eine Spende für den Verein, zur persönlichen Entspannung ein Paket Tatico Kolping Kaffee (damit sich ihre Stimme wieder erholt) und die Zusicherung, dass man in Zukunft nach Möglichkeiten zur Unterstützung suchen wird.

Mehr Information und Kontaktadressen sind im Internet unter www.vergessene-kinder.de zu finden.

Foto: privat

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