Peter Bohnen: 40 Jahre Ehrenamt für den SkF

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Ratingen. Im Alter von 82 Jahren hat Peter Bohnen sein Ehrenamt beim Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) nun beendet. Seit 1978 war Peter Bohnen neben seinem ausfüllenden Beruf als
Ingenieur SkF tätig. Zusammen mit seiner Ehefrau Edith, die den Verein als Vorsitzende führte, war das Ehepaar Bohnen für viele Jahrzehnte ein prägendes Gesicht der sozialen Arbeit in Ratingen. Der Verein wuchs in dieser Zeit von 2,5 Mitarbeitern auf 100 Mitarbeiter heute. Hinzu kommen etwa 130 Ehrenamtliche.

„Die Prosperität des SkF e.V. Ratingen wäre ohne ihn nicht denkbar“, so Gisela Porten vom Vorstand des SkF und langjährige Wegbegleiterin. „Er war uns ein allzeit wichtiger und kritischer Berater, wofür ihm auch der aktuelle Vorstand, die Geschäftsführung, und alle Mitarbeiterinnen und Ehrenamtlichen sehr dankbar sind und seine bewundernswerte Lebensleistung würdigen.“

Die Qualität der sozialen Arbeit des SkF ist durch Peter Bohnens ehrenamtlichen Einsatz – besonders auch außerhalb der Arbeitszeiten – entschieden erhöht worden.

Bei den Wohnungslosen oder dem „Projekt Wohnen und Leben“ für junge Mütter half er immer wieder dabei, schnell und unbürokratisch Notfälle zu klären. Er arbeitete in Möbelkammer und Radstation zusammen mit den Klienten und war in allen Beschäftigungsprojekten als „Mann für alle Fälle“ stets eine große Hilfe. Viele ehemalige Klienten haben Peter Bohnen ihren späteren Arbeitsplatz zu verdanken.

Gleichzeitig war Peter Bohnen auch Bauherr des SkF. Unentgeltlich plante, berechnete und beaufsichtigte er alle Bauprojekte unter Zuhilfenahme fachlicher Beratung und lotete Finanzierungsmöglichkeiten aus.

Hierzu zählen neben der ‚Zentrale‘ des SkF auf der Düsseldorfer Straße 40 unter anderen Unterkünfte für Wohnungslose, die Möbelkammer, die Radstation am Ostbahnhof, die Boje (Berufsorientierung für junge Erwachsene), das Haus ‚Talstraße‘, das die Frühen Hilfen vor allem für Mütter und Kinder ermöglicht sowie das Sozialpsychiatrische Zentrum. Außerdem wirkte er am Um- und Ausbau des sozialen Zentrums auf der Graf-Adolf-Straße mit, in dem sich „Rock und Rolli“ (Kleiderkammer), das Zentrum für Arbeitslose (ZAR) und das „Waschbrett“ befinden. Hinzu kamen ständiges Gebäudemanagement, Möbelbeschaffung, Fuhrpark, IT-Belange, Versicherungsfragen und Arbeitssicherheit. Auch bei der Gründung der Tafel war er beteiligt.

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