Peter Beyer zum Sturm auf das Kapitol

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Berlin/Ratingen. Am Mittwochabend stürmten Anhänger des noch amtierenden amerikanischen Präsidenten Donald Trump das Kapitol in Washington, Sitz des Kongresses und des Senats der Vereinigten Staaten von Amerika. der Ratinger Bundestags-Abgeordnete Peter Beyer verurteilt die Aktion. Beyer ist Transatlantikkoordinator der Bundesregierung.

„Die Stürmung des Kapitols in Washington hat mich zutiefst bewegt und erschüttert. Ich hätte mir solche Szenen im Herzen der demokratischen Supermacht USA nicht vorstellen können“, teilt Beyer mit. Er habe viele besorgte Anrufe, Nachrichten und SMS von Bürgern dazu erhalten. Viele Menschen, die persönlich oder wirtschaftlich enge Kontakte in die USA pflegten, so der CDU-Abgeordnete, seien beunruhigt angesichts der Bilder aus Washington.

Präsident Donald Trump habe mit seinen Reden diesen wütenden Mob angefeuert. Das sei zutiefst undemokratisch und auch unamerikanisch. Trump trete die westlichen Werte Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit mit Füßen. 

„Wir Deutschen und Europäer dürfen uns in dieser Situation nicht von den USA abwenden“, findet Beer. Gerade jetzt brauchten wir eine enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den demokratischen Kräften auf der anderen Seite des Atlantiks. Die Gewalt in Washington zeige, wie verletzlich die westlich-freiheitliche Welt sei.

Peter Beyer (Foto: Frank Nürnberger)

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