#PeaceBell No. 2: Der Klang vom Frieden

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Vor 75 Jahren kapitulierte die deutsche Wehrmacht. Damit endete der Zweite Weltkrieg. Anlass für Michael Patrick Kelly, mit der #PeaceBell No.2 ein weiteres eindrucksvolles Zeichen für Frieden und Völkerverständigung zu setzen: Der bekannte Sänger und Künstler ließ jetzt eine neue Friedensglocke von der Kunst- und Glockengießerei Petit & Gebr. Edelbrock, seit 1690 im westfälischen Gescher ansässig, nach traditionellem Verfahren fertigen. Gekauft wurde die Glocke von der evangelischen Maria-Magdalena Gemeinde in Mainz, die als erste ein Abbild der originalen #PeaceBell erwarb. Für die Zuschauer war der Livestream ein Ereignis, mit dem auf Einladung von Michael Patrick Kelly und Pfarrer Christoph Kiworr der Glockenguss mitverfolgt werden konnte.

Kriegsschrott aus den beiden Weltkriegen – genauer gesagt – alte Granathülsen und Gewehrpatronen liefern das rötlich schimmernde Kupfer für die 81 mal 81 Zentimeter große #PeaceBell No.2. Eine Friedenstaube mit Stoppschild ziert die Außenfläche der Glocke und ist Botschaft und Mahnung zugleich. Der gesamte Fertigungsprozess einschließlich der Festlegung des Tons des Musikinstruments „Glocke“ und die Entwicklung der Zier umfasste mehr als zwölf Wochen. Die Evangelische Gemeinde wird die #PeaceBell No.2 auf dem Mainzer Lerchenberg nach der Fertigstellung eines neuen Glockenturms erklingen lassen.  

Entstehung des Projekts #PeaceBell
In beiden Weltkriegen wurden über 150.000 Glocken eingeschmolzen, um Metall für die Waffenproduktion zu gewinnen. Aus den wunderbaren Glockentönen wurde damals ohrenbetäubender Lärm; aus einem Signal, das die Menschen zusammenführte, Explosionsmaterial, das sie auseinanderriss. Michael Patrick Kelly hat diesen Prozess umgekehrt und präsentierte im November 2018, als sich das Ende des Ersten Weltkriegs zum 100. Mal jährte, die aus Waffenschrott geschaffene #PeaceBell. Als Symbol des Friedens und gegenseitigen Respekts wurde sie bereits an vielen Orten – unter anderen in zahlreichen Museen – in Europa ausgestellt. 

„Das Projekt #PeaceBell hat sich inzwischen zu einem umfangreichen Sozialprojekt mit großer Reichweite entwickelt, das Brücken zwischen Menschen baut und die Ränder der Gesellschaft zusammenführt“, erklärt Michael Patrick Kelly und betont: „Unser Ziel ist es, immer wieder darauf aufmerksam machen, wie wichtig eine Abkehr von Radikalismus und polarisierenden Tendenzen in der Gesellschaft ist. Und dass Frieden noch mehr bedeutet als die nur bloße Abwesenheit von Waffen.“ 

Weitere Städte in Deutschland und Österreich, wie Wien und Koblenz, stehen bereits auf der Warteliste für eine eigene #PeaceBell.

Michael Patrick Kelly mit der Peacebell (Foto: Andreas Nowak)

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