OSLM: 100 Jahre Volksabstimmung

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Hösel. In diesem Jahr jährt sich die Volksabstimmung in Oberschlesien zum 100. Mal. Dieses wichtige historische Ereignis wurde von der Trägerstiftung des Oberschlesischen Landesmuseums (OSLM) bereits 2020 mit der Herausgabe einer Sonderbriefmarke eingeläutet. Ob die international besetzte wissenschaftliche Tagung zum Plebiszit wie geplant am 20. und 21. März stattfinden kann, ist wegen der Corona-Pandemie ungewiss. Wahrscheinlich wird die Veranstaltung auf den 10. und 11. Juni verschoben werden müssen. Festhalten will man an der Eröffnung einer Sonderausstellung zur Volksabstimmung in Oberschlesien am 20. März und an der Herausgabe eines 15-minütigen Bildungsfilms zum Thema.

Auch andere Themen sollen in diesem Jahr vorgestellt werden, wie der 40. Jahrestag der Niederschlagung des Bergarbeiteraufstandes auf der Zeche Wujek in Kattowitz. Dieses Ereignis ist ein Symbol des Widerstandes gegen die kommunistische Diktatur. Weiterhin wird sich das Team von Museum und Stiftung an dem Projekt „1700 Jahre jüdisches Leben nördlich der Alpen“ beteiligen.

Eine Wanderausstellung des Deutschen Kulturforums östliches Europa in Potsdam über „Jüdisches Leben an der Oder“ wurde im vergangenen Jahr im OSLM sehr erfolgreich wahrgenommen. Der Beitrag des OSLM wird als Kooperation mit den Kollegen vom Oberschlesischen Museum in Beuthen mit dem Wissen realisiert, dass Menschen jüdischen Glaubens das kulturelle Erbe Oberschlesiens maßgeblich geprägt haben.

Oberschlesisches Landesmuseum
Bahnhofstraße 71, Hösel

Foto: OSLM

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