Oper kommt ins Autokino

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Düsseldorf. Premiere im Autokino Düsseldorf: Nach drei Monaten coronabedingter Spielpause feiert die Deutsche Oper am Rhein am Freitag, 19. Juni, um 22 Uhr die erste große Oper auf dem Messeparkplatz P1 im Autokino Düsseldorf. Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Axel Kober präsentieren sieben Stars aus dem Opernensemble, die Düsseldorfer Symphoniker und Mitglieder des Chors der Deutschen Oper am Rhein eine stimmungsvolle Mittsommernacht mit Arien und Ausschnitten aus beliebten Opern wie „Carmen“, ,,Il barbiere di Siviglia“, ,,La traviata“ und „Nabucco“. Das Live-Erlebnis wird von der Bühne auf die große Kino-Leinwand, der Klassik-Sound ins Autoradio übertragen.

Die Deutsche Oper am Rhein realisiert diesen Opernabend dank der Unterstützung ihres Freundeskreises und in Zusammenarbeit mit D.LIVE als städtischem Betreiber des Autokinos. Mehr als 70 Mitwirkende sind auf der Bühne und im Orchester dabei – 500 Autos mit maximal fünf Personen finden Platz. Karten für 50 Euro pro Auto sind ausschließlich online über www.autokino-duesseldorf.de und www.operamrhein.de erhältlich. Sollte es regnen, findet das Konzert trotzdem statt – mit einer Schlechtwetter-Variante ist vorgesorgt.

Sieben Stars aus dem Ensemble der Deutschen Oper am Rhein präsentieren ein „Best of‘ der Opernliteratur, darunter die große Arie der Violetta aus Verdis „La traviata“, gesungen von Adela Zaharia, Szenen aus Bizets leidenschaftlicher „Carmen“ mit Ramona Zaharia, Eduardo Aladren und Bogdan Baciu und virtuose Höhepunkte aus Rossinis „Il barbiere di Siviglia“ und Donizettis „Linda di Chamounix“ mit Maria Kataeva, Elena Sancho Pereg und Bogdan Talo . Schließlich stimmt der Chor der Deutschen Oper am Rhein Verdis,,Va, pensiero“ und gemeinsam mit Eduardo Aladren das berühmte „Nessun dorma“ von Puccini an.

,,Die Idee zur ,Operngala im Autokino kam mir spontan, als ich vor kurzem als Besucher im Autokino war“, sagt Generalintendant Christoph Meyer, ,,eine außergewöhnliche Location mit toller Atmosphäre!“

Solange eine Rückkehr auf die Bühne des Opernhauses noch nicht möglich ist, wird die Zeit dort unter anderem für die Erneuerung der Bühnentechnik und der Inspizientenanlage genutzt. Das der Situation angepasste Programm zum Saisonstart im September stellt die Deutsche Oper am Rhein in der letzten Juni-Woche vor.

Foto: D.LIVE

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