Oliver Scheydt spricht über Kulturimmobilien

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Essen. Anlässlich des 125. Geburtstages des Grillo-Theaters widmet sich eine kleine Vortragsreihe mit dem Zusammenspiel von Theater, Kunst und Architektur. Unter dem Titel „Kulturimmobilien in Essen – Eine Erzählung vom Wandel zur Kulturmetropole“ spricht Professor  Oliver Scheytt am Dienstag, 26. September, ab 19 Uhr in der Heldenbar des Grillo-Theaters. Der Eintritt ist frei; kostenlose Zählkarten sind an der Abendkasse erhältlich.

„Stadtgeschichte und Stadtidentität lassen sich vor allem an den Gebäuden ablesen, die Kunst und Kultur gewidmet sind“, meint Scheytt, der von 1993 bis 2009 als Kulturdezernent die Entwicklung der Kulturimmobilien in Essen entscheidend vorangetrieben hat. So wurde 1988 das Aalto-Theater als einer der schönsten Theaterneubauten nach dem Zweiten Weltkrieg eröffnet. Dieses Datum markiere auch den Startpunkt für rund 30 Neu- und Umbauten in der kulturellen Infrastruktur, wobei das Weltkulturerbe Zollverein nicht zuletzt durch die Kulturhauptstadt Ruhr.2010 zum Wahrzeichen der Metropole Ruhr geworden sei. Auch die Riege der Architekten, die beim Um- und Neubau von Kulturimmobilien in Essen ein Zeichen gesetzt haben, hat Weltniveau: In seinem Vortrag wird Scheytt herausragende Persönlichkeiten wie Alvar Aalto, Normen Foster, Rem Koolhaas und David Chipperfield sowie die Sanaa Architects besonders hervorheben. Aber auch die Essener Architektenschaft – exemplarisch Heinrich Böll/Hans Grabe oder Frank Ahlbrecht – wird der renommierte Kulturmanager in diesem Zusammenhang würdigen.

Foto: Matthias Duschner

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